FA Soft & Pure Deo

Bei Kjero gab es einen Pre-Deotest, bei dem man ein Deo erhielt, aber die Marke nicht wusste. Es handelte sich um ein Produkt zum Sprühen. Normalerweise verwende ich lieber Sticks, weil ich finde, dass diese sanfter zur Haut sind. Versprochen wurde, dass das unbekannte Deo besonders sanft zu empfindlicher Haut ist und ohne Aluminiumsalze und Alkohol auskommen soll. Klingt schon mal sehr gut – doch hält das Deo wirklich, was es verspricht?

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Kosten: Das Deo ist in Österreich bei DM aktuell um 1,75 Euro erhältlich.

Die Startvoraussetzungen: Vorausschicken muss ich, dass ich normalerweise ein Naturkosmetik-Deo von Speick (Stick) verwende, mit dem ich im normalen Alltag recht zufrieden bin. Wenn es brenzliger oder wärmer ist, fühle ich mich mit dem Rexona Cotton Dry Stick deutlich sicherer – obwohl dieses Deo Aluminiumsalze enthält, auf die ich eigentlich verzichten möchte, wenn es geht.

Der Test: Das FA Soft & Pure hat einen eher dezenten, aber doch typischen, eher blumigen Deo-Geruch. Beim Aufsprühen nimmt es mir den Atem, sodass ich das nur bei offenem Fenster mache (auch ein Grund, der für einen Stick spricht!). Tagsüber schützt das Deo recht gut, meine Achseln fühlten sich auch trocken an. Doch am Abend dann die böse Überraschung: Die Haut unter den Achseln schälte sich kreisförmig ab. Soviel zum Thema „sanft zu empfindlicher Haut“ – und das, obwohl die letzte Rasur schon zwei Tage her war! Zudem hinterließ das Deo unschöne helle Flecken auf der Kleidung. Die weiteren Tests bestätigten den Eindruck, dass das Deo für mich eher kein Nachkauf-Produkt ist: Ein etwas stressigerer Arbeitstag endete in schweißnassen Ärmeln (das Deo hat kläglich versagt), die abgerubbelte Haut noch als Draufgabe.

Fazit nach einem halben Jahr: Ich habe das Deo nach einer kleinen „Ruhepause“ wieder benützt, bis die ganze Dose leer war. Und je länger ich es benutze, umso mehr mag ich es. Die abgeschälte Haut habe ich nicht mehr und die Deo-Wirkung finde ich für normale Tage auch okay. Ein akzeptabler Kompromiss zwischen Schutz und nicht ganz so bedenklichen Inhaltsstoffen. Ein Spray muss man grundsätzlich mögen (wie gesagt, ein Stick wäre mir am liebsten) – das Roll On, das ebenfalls erhältlich ist, kommt für mich aber auch nicht in Frage (dauert immer ewig, bis das trocken ist). Ich habe das Deo mittlerweile nachgekauft und kann es trotz der anfänglichen Irritationen weiterempfehlen.

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