Biotherm Skin Oxygen

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Im Rahmen eines Produkttests bekam ich unlängst dankenswerterweise von Douglas ein liebevoll verpacktes Paket mit zwei Originalprodukten der nagelneuen Biotherm „Skin Oxygen“ Serie: einem stärkenden Gesichtsgel und einer Reinigungslotion. Nach 3 Wochen täglicher Anwendung könnt ihr hier mein Testergebnis nachlesen.

Biotherm Skin Oxygen Reinigungslotion 

Herstellerversprechen: Die Reinigungslotion „klärt, perfektioniert das Hautbild und verfeinert die Poren“. Sie ist für alle Hauttypen geeignet. Die Lotion soll, angereichert mit dem Extrakt der Chlorella Alge, eine Detox-Wirkung haben und die Haut „vor Angriffen des urbanen Umfelds“ schützen. Sie enthält 99 % Stoffe natürlichen Ursprungs.

Verpackung, Inhalt, Preis: Die Lotion kommt in einem grünen Pumpspender mit 200 ml daher. Bei Douglas Österreich kostet sie 29,50 Euro.

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Inhaltsstoffe: Die INCI-Liste auf der Verpackung ist sehr klein aufgedruckt, man braucht fast eine Lupe dazu. Ich habe die Inhaltsstoffe bei Codecheck.info eingegeben. Ihr könnt sie hier nachlesen. Grundsätzlich sind die Inhaltsstoffe durchaus empfehlenswert, laut Codecheck unbedenklich.

Geruch, Konsistenz: Die Lotion ist klar und durchsichtig und riecht sehr frisch und nach Kräutern (deckt sich auch mit der Liste der Inhaltsstoffe). Gefällt mir insgesamt sehr gut. Nach dem Öffnen ist das Produkt 12 Monate haltbar.

Anwendung, Wirkung: Ich habe die Lotion täglich zwei Mal direkt nach der Reinigung mit einem Waschgel (aktuell: Hydra Vegetal von Yves Rocher) mit einem Wattepad aufgetragen. Ein Pumpstoß reicht für das gesamte Gesicht – die Lotion ist also wirklich sehr ergiebig. Die Haut fühlt sich danach sofort sehr erfrischt und rein an. Obwohl Alkohol enthalten ist trocknet die Lotion meine Mischhaut nicht aus, was ich sehr gut finde. Da ich grundsätzlich eine reine Haut habe, kann ich nicht beurteilen, ob sie bei Menschen mit unreiner Haut deutliche Effekte erzielt – meine sensible Mischhaut hat die Lotion jedenfalls sehr gut vertragen. Kein Brennen, keine Rötungen. Nach 3 Wochen konnte ich allerdings keine nennenswert porenverfeinernde Wirkung feststellen. Zur Wirkung der Chlorella Alge: Dass die Pflanze entgiftende Eigenschaften hat, ist wissenschaftlich erwiesen. Allerdings steht sie auf der Liste der Inhaltsstoffe in der Reinigungslotion ganz weit unten, genauer gesagt: an vorletzter Stelle. Insofern dürfte der Wirkstoff eher in homöopathischen Dosen vorhanden sein. Damit zu werben, halte ich doch für etwas überzogen – zum Beispiel ist in dem Produkt deutlich mehr Pfefferminze enthalten (steht an zweiter Stelle).

Fazit: Die Lotion gefällt mir sehr gut, vor allem der Duft und das frische Gefühl auf der Haut mag ich. Über die Hersteller-Werbung mit einem kaum vorhandenen Wirkstoff muss man wohl hinwegsehen. Ich kann mir durchaus vorstellen, sie nachzukaufen. Sie ist auch aufgrund der Inhaltsstoffe durchaus eine Alternative zu meinem bisherigen Naturkosmetik-Produkt von Lavera, wenngleich preislich deutlich höher anzusiedeln.

Biotherm Skin Oxygen stärkendes Gesichtsserum

Herstellerversprechen: „Das antioxidative Serum mildert Hautschäden durch Umwelteinflüsse – für eine geglättete, ebenmäßigere, strahlende und natürliche Haut. Für alle Hauttypen.“ Auch in diesem Serum wird mit dem Wirkstoff der Chlorella Alge geworben.

Verpackung, Inhalt, Preis: Das Serum ist in einer grünen Glasflasche mit Pumpspender abgefüllt und in einem grünen Umkarton verpackt. Es gibt zwei Größen: Den 30 ml Flakon gibt es bei Douglas Österreich um 54,95 Euro, 50 ml kosten 71 Euro.

Inhaltsstoffe: Auch hier ist die INCI-Liste sehr klein aufgedruckt. Auch für dieses Produkt habe ich bei Codecheck die Inhaltsstoffe eingegeben, die ihr hier nachlesen könnt. Laut Codecheck sind die Inhaltsstoffe großteils okay.

Geruch, Konsistenz: Das Serum hat eine ganz leicht trübe Farbe und eine typische „Serum-Konsistenz“ (nicht so dick wie eine Creme, etwas wässriger). Es riecht so wie die Lotion nach Kräutern, allerdings nicht so stark. Nach dem Öffnen kann man das Serum 12 Monate verwenden.

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Anwendung, Wirkung: Das Serum ist so wie die Lotion sehr ergiebig – ein Pumpstoß reicht für das ganze Gesicht. Es zieht sehr gut ein, hinterlässt aber einen leicht klebrigen Film auf der Haut. Nur Lotion und Serum sind meiner Mischhaut selbst im Sommer zu wenig – ich brauche drüber noch eine Creme. Während der drei Wochen habe ich meine normale Gesichtspflege (DDML von Clinique) drüber angewendet, das war gerade richtig. Normalerweise verwende ich unter der DDML ein straffendes Gesichtsgel von Börlind. Im Vergleich dazu kommt mir das Biotherm Serum reichhaltiger vor, allerdings auch deutlich klebriger. Meine Haut fühlt sich danach klar und frisch an, auch glatt. Die Verträglichkeit finde ich gut, allerdings gefällt mir auch hier wieder die Werbung mit einem Wirkstoff, der in einer relativ langen INCI-Liste relativ weit unten rangiert, weniger gut. Inwiefern „Hautschäden“ durch Umwelteinflüsse durch das Serum repariert werden können, kann ich nicht wirklich beurteilen. Dazu müsste Biotherm etwas genauer erläutern, was „Hautschäden“ durch Umwelteinflüsse sind … Auf der Verpackung ist zu lesen, dass das Produkt paraben-frei ist. Auch dieser Hinweis ist eigentlich überflüssig, da Parabene in der EU schon lange verboten sind (das Produkt wird ja in Frankreich hergestellt).

Fazit: Das Serum finde ich okay, haut mich aber insgesamt nicht wirklich vom Hocker. Das frische Gefühl in Kombination mit der Lotion gefällt mir, allerdings glättet das Serum auch nicht mehr als mein bisher verwendetes Produkt. Angesichts des stolzen Preises werde ich es eher nicht nachkaufen.

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Hipp Babysanft Sonnenroller und Sonnen-Gesichtscreme

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Das Hipp-Elternservice hat vor einiger Zeit zum Testen aufgerufen und ich hatte Glück – ein Paket mit einem Hipp Babysanft Sonnenroller sowie einer Sonnen-Gesichtscreme landete im Postkasten. Dank des heißen Sommerwetters gab es ausreichend Gelegenheiten, die beiden Cremen zu testen. Vorweg: Bislang habe ich die Bübchen Sonnenlotion Sensitiv LSF 50+ verwendet. Sie ist in Österreich nicht erhältlich, weshalb ich sie mir bei DM Deutschland gekauft habe (100 ml für 6,95 Euro). Mit dieser Creme bin ich grundsätzlich sehr zufrieden. Sind die Hipp-Produkte, die auch in Österreich erhältlich sind, eine Alternative dazu?

Herstellerversprechen: Die Hipp Sonnenprodukte sind ultra sensitiv mit LSF 50+ und kommen ohne Parfum und ohne Nanopartikel aus. Der Sonnenroller ist laut Hersteller für die Kleinen einfach in der Handhabung – „für ein Eincremen ganz ohne Kleckern, das richtig Spaß macht“. Die Gesichtscreme läuft beim Eincremen durch die besondere Textur nicht in die Augen.

Preis, Inhalt: Der Sonnenroller erinnert an einen Deo-Roller. 50 ml bekommt man in Österreich für ca. 6,45 Euro (in Deutschland deutlich günstiger). Die Gesichtscreme ist in einer flachen Tube verpackt. 30 ml kosten hier etwa 4,95 Euro.

Inhaltsstoffe: Die INCI-Liste kann bei http://www.codecheck.info eingesehen werden. Hipp enthält demnach Palmöl und Mikroplastik, Bübchen zusätzlich noch Nanopartikel.

Konsistenz, Duft, Farbe: Beide Produkte haben eine für Kinder-Sonnenprodukte relative dünne, leichte Konsistenz. Die Farbe würde ich als leicht gelblich bezeichnen. Da kein Parfum in den Cremen enthalten ist, riechen sie auch relativ neutral.

Anwendung: Der Sonnenroller sieht aus wie ein Deo-Stick. Mit ihm kann die Sonnencreme auf die Haut „gerollt“ werden. Allerdings erspart man sich das Verteilen mit den Händen nicht. Insofern ist der Roller eigentlich mehr Gag als Erleichterung in der Handhabung. Sehr positiv empfinde ich die leichte Konsistenz beider Produkte – kein zäher Kleister, wie man es sonst von manchen Sonnencremen mit so hohem Lichtschutzfaktor kennt! Alles lässt sich wunderbar verteilen und hinterlässt weder einen weißen Film noch einen fettigen. Auch rinnt die Creme tatsächlich nicht in die Augen.

Fazit: Beide Produkte sind relativ ähnlich wie die Bübchen-Creme, die ich sonst verwende. Empfehlen kann ich sowohl die Creme von Bübchen, als auch die beiden von Hipp. Hipp kommt ohne Nanopartikel aus, in der Bübchen Creme sind sie leider drin. Bei Hipp gefällt mir die Konsistenz etwas besser (einen Tick dünner als bei Bübchen). Ob der angegebene Lichtschutzfaktor wirklich so hoch ist wie angegeben (stimmt ja bei vielen Sonnencremen nicht), kann ich nicht sagen – jedenfalls haben sich unsere Kinder bislang noch keinen Sonnenbrand geholt, auch bei mehreren Stunde im Freien. Allerdings sind die beiden Sonnen-Produkte von Hipp deutlich teurer als das Bübchen-Produkt – noch dazu braucht man sowohl eine Creme für das Gesicht, als auch für den Körper (wobei ich grundsätzlich ein Kombi-Produkt bevorzuge). Der Roller ist Geschmacksache und ist für mich weder ein Kauf- noch ein Nichtkauf-Argument.

Palmolive Naturals Cremedusche Kamelienöl & Mandel

Neulich trudelte ein neues Duschgel von Palmolive zum Testen bei mir ein: Die Cremedusche Kamelienöl & Mandel. Gerade im Sommer trifft sich das gut, da ist der Verbrauch an Duschgel ohnedies hoch. Was kann dieses Duschgel? Oder besser gesagt: Kann es mehr als ein anderes?

Werbeversprechen: Die Dusche soll mit ihrer samtigen Formel pflegen und ein sanftes, geschmeidiges Hautgefühl erzeugen. Durch wertvolle Öle soll ein „besonderes Duscherlebnis“ erzeugt werden.

Verpackung und Design: Die bekannte Palmolive-Optik (weiße Flasche mit buntem Deckel) haut mich nicht unbedingt vom Hocker. Allerdings ist das Design der Plastik-Verpackung für mich auch kein Kauf- oder Nicht-kauf-Argument.

Konsistenz, Geruch: Die Bezeichnung „Duschcreme“ wird ihrem Namen gerecht – es handelt sich um eine cremige, weiße Textur, die wirklich mehr an eine Creme als an ein Gel erinnert. Sie lässt sich sehr gut verteilen, schäumt wie ein normales Duschgel. Den Geruch würde ich als blumig-süßlich beschreiben.

Inhaltsstoffe: Eine INCI-Liste habe ich unter http://www.codecheck.info eingegeben. Ihr könnt sie dort einsehen. Grundsätzlich listet Codecheck von Mikroplastik abgesehen nicht arg bedenkliche Inhaltsstoffe auf, was die Dusche sicherlich für den/die eine/n oder andere/n sehr interessant macht.

Preis: Bei DM Österreich erhält man 250 ml Inhalt für 1,15 Euro.

Fazit: Die Dusche fühlt sich auf der Haut sehr gut an, sie reinigt gut und pflegt die Haut insofern, als sie sich danach nicht sofort ausgetrocknet anfühlt. Aufs Eincremen danach verzichte ich aber trotzdem nicht. Die Konsistenz finde ich sehr schön, auch ist die Cremedusche dadurch recht ergiebig. Das Preis-Leistungs-Verhältnis finde ich angesichts der guten Inhaltsstoffe auch völlig gerechtfertigt. Was mich nicht so recht überzeugt, ist der Duft – gerade im Sommer mag ich es lieber frisch und fruchtig. Insofern kommt für mich die Dusche eher im Winter in Frage. Grundsätzlich kann ich das Produkt aber weiterempfehlen.

Alverde Wimpernserum und Lash Booster – viel Lärm um nichts …

Ganz ehrlich – welche Frau träumt nicht von dichten, schön geschwungenen, langen Wimpern? Wer nicht von Natur aus mit solchen ausgestattet ist, kann – wenn man der Werbung glauben will – seit geraumer Zeit etwas nachhelfen. Die Wunderwaffe heißt Wimpernserum und soll das Wachstum der Wimpern anregen. Generell liest und hört man immer wieder von sichtbaren Erfolgen dank konsequenter Anwendung – allerdings braucht man dafür Geduld – die habe ich aufgebracht und die Produkte über 3 Monate hinweg täglich angewendet. Doch ob es funktioniert hat?

Da ich selber mit kurzen, relativ geraden Wimpern ausgestattet bin und diese im Laufe der Zeit durch die tägliche Verwendung von Mascara zunehmend dünner werden, wollte ich nun auch einmal ein Serum probieren. Da kam es mir gerade recht, dass es von Alverde auch ein Naturkosmetik-Produkt gibt:

Die Produkte sind beide im Vergleich zu dem, was sonst auf dem Markt erhältlich ist, sehr günstig und noch dazu Naturkosmetik – doch halten sie auch wirklich, was das Herstellerversprechen einen glauben macht?

Der Lash Booster ist für 4,75 Euro (3 ml) bei DM Österreich erhältlich. Es handelt sich um ein Natrue-zertifiziertes Pflegeserum, das ein- bis zweimal täglich direkt an der Wimpernwurzel aufgetragen für „längere, dickere und dichtere Wimpern“ sorgen soll. Das Serum ist durchsichtig, riecht eigentlich nach nichts und kann mit einem ganz dünnen Pinselchen aufgetragen werden – ähnlich wie ein Eyeliner-Produkt.

Das Overnight Coffein Serum gibt es ebenfalls für 4,75 Euro (8 ml) und ist auch Natrue-zertifiziert. „Mit wertvollen Ölen und Beerenwachs, stärkt und regeneriert die Wimpern“ – soweit das Herstellerversprechen. Es sieht aus wie eine Mascara, das Serum selber ist weiß, wird beim Auftragen aber fast durchsichtig und klumpt. Ein Manko ist für mich hier die Anwendung: Durch die Konsistenz und die Farbe lässt sich nur schwer abschätzen, wie viel von dem Produkt man nun aufgetragen hat. Direkt nach dem Auftragen verspürte ich ein leichtes Brennen, das aber relativ schnell wieder weg war.

Fazit: Trotz konsequenter, täglicher Anwendung über drei Monate hinweg (dann war der Lash Booster aufgebraucht) konnte ich keinen nennenswerten Effekt feststellen. Die Wimpern sind gleich kurz wie vorher. Mit viel Fantasie bilde ich mir, sie seien marginal dichter – aber das liegt wohl auch daran, dass ich die Wimpern täglich viel genauer anschaue. Könnte also auch ein Placebo-Effekt sein. Auch könnte ich nicht bestätigen, dass die Wimpern jetzt gepflegter wären oder auch ohne Mascara sichtbar mehr Volumen hätten – Fehlanzeige! Für die beiden Produkte sprechen, dass sie beide relativ gut verträglich und sehr günstig sind. Insgesamt für mich aber ein Flop. Die 10 Euro investiere ich lieber in eine gute Mascara, die optisch mehr hermacht (mein neuer Liebling: Isadora  All Day Long Mascara!!).

Rama Bratprofi

Neulich gab es von Rama eine Testaktion, bei der ich ausgewählt wurde. Im Testpaket enthalten waren drei 0,5 Liter Flaschen „Rama Bratprofi“ aus dem Hause Unilever – zwei zum Weitergeben und eine zum selber Testen. Hier könnt ihr nachlesen, was ich von dem Produkt halte:

Herstellerversprechen: „Bratprofi – vereint das Gute von Raps-, Leinsamen- und Sonnenblumenöl mit dem Besten von Rama. Für leckere Bratresultate – jeden Tag. Unsere drei hochwertigen Pflanzenöle sind natürlich reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren (Omega 3 & 6).“ Das Bratöl kann zum Braten, Dünsten, Marinieren und Schmoren (allerdings nicht zum Frittieren) verwendet werden, ist laut Hersteller Unilever hoch erhitzbar und gibt kaum Spritzer.

Zutaten: 55 % Sonnenblumenöl, 39 % Rapsöl, 3 % Leinsamenöl, 2 % Rapsöl ganz gehärtet, Speisesalz, Emulgator (Lecithin mit Soja), natürliches Aroma (mit Milch), Vitamine (A, D), Farbstoff (Carotine)

Dass der Hersteller hier mit Leinsamenöl wirbt, das genau zu 3 % drin enthalten ist, kommt mir doch etwas übertrieben vor. Das Produkt besteht hauptsächlich aus (deutlich günstigerem) Sonnenblumen- und Rapsöl.

Nährwert: 813 kcal pro 100 ml

Preis: 1,99 Euro für 500 ml

Konsistenz: Bratprofi hat eine gelblich-trübe Farbe und ist deutlich dickflüssiger als normales Öl, selbst wenn man die Flasche vor Gebrauch schüttelt, wie es empfohlen wird. Auf der Flasche drauf ist ein schön goldfarbener Tropfen abgebildet – stimmt dann mit dem Inhalt farblich und von der Konsistenz nicht ganz überein.

Geschmack, Anwendung: Ich habe das Öl für praktisch alles, was ich anbrate oder dünste, also Fleisch, Fisch, Gemüse, verwendet. Mittlerweile ist meine Flasche schon fast aufgebraucht. Normalerweise verwende ich dafür entweder Rapsöl oder eine andere Pflanzencreme (auch von Rama). Im Vergleich dazu fällt auf:

  • Bratprofi braucht länger, um richtig heiß zu werden, selbst länger als normales Öl.
  • Die Speisen schmecken etwas weniger intensiv als bei Zubereitung z. B. mit Rama Culinesse, weil fast ausschließlich Pflanzenöl drin ist.
  • Ich habe von dem Produkt mehr gebraucht als wenn ich Rama Culinesse verwendet hätte (Anbrenn-Gefahr trotz Teflon-Pfanne bzw. vielleicht auch instinktiv, weil ich mit Öl großzügiger umgehe als mit Butter)
  • Bratprofi spritzt weniger als normales Öl, allerdings deutlich mehr als z. B. Rama Culinesse oder Butter.

Fazit: Wer eine Alternative zu normalem Öl oder zu Butter sucht, dem kann ich Rama Bratprofi empfehlen. Zu beachten ist allerdings eine verlängerte Erhitz-Zeit. Das Produkt ist, wenn man sich die Inhaltsstoffe ansieht, mit 1,99 Euro nicht gerade billig. Um diesen Preis bekommt man auch reines Sonnenblumen- oder Rapsöl, und das ohne Emulgator, ohne natürliches Aroma (mit Milch bzw. Soja – Achtung, Allergiker!), ohne Farbstoffe.

Hydra Vegetal Erfrischendes Reinigungsgel (Yves Rocher) vs. Basis Sensitiv Waschgel (Lavera)

Das Basis Sensitiv Waschgel von Lavera habe ich schon seit längerer Zeit in Verwendung. Bei meinem letzten Besuch bei Yves Rocher hat mich eine türkise Tube Reinigungsgel – Serie Hydra Vegetal für normale und Mischhaut – angelacht, die ich zum Vergleich mitgenommen habe. Das Produkt ist neuerdings in einer Öko-Tube erhältlich. Dazu weiter unten mehr.

Da ich beide Produkte selber gekauft und nicht kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt bekommen habe, kann ich hier meine ganz subjektiven, ehrlichen Eindrücke zu den beiden Produkten widergeben:

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Basis Sensitiv Waschgel von Lavera

Dieses Waschgel mag ich wie gesagt sehr gerne, da ich es bei meiner empfindlichen, zu Rötungen neigenden Mischhaut, die im Winter ganz schön trocken werden kann, sehr gut vertrage. Die Reinigungswirkung finde ich auch tiptop.

Preis: Für 4,95 Euro bekommt man 125 ml, die bei mir bei täglich zweimaliger Anwendung etwa 6 Monate reichen.

Optik: Optisch finde ich die Tube (weiß mit türkis) nicht umwerfend, aber auf den Inhalt kommt es an.

Inhaltsstoffe: Die Inhaltsstoffe können bei Codecheck eingesehen werden. Sie sind durchwegs unbedenklich. Das Gel kommt ohne Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe aus. Stimmt für mich allerdings nicht ganz, Parfum ist sehr wohl drin enthalten. Bio-Melisse und Bio-Malve beleben und erfrischen und sollen für ein klares Hautbild sorgen. Der Alkohol-Anteil drin trocknet zwar ein bisschen aus, wenn man sich danach nicht eincremt, aber insgesamt finde ich dieses Waschgel sehr gut verträglich. Es ist auch Natrue-zertifiziert.

Konsistenz, Geruch, Anwendung: Es hat eine durchsichtige, etwas festere, gel-artige Konsistenz und lässt sich sehr gut aus der Tube dosieren (im Gegensatz zu dem von Yves Rocher!). Man braucht eigentlich recht wenig von dem Produkt. Bei mir schäumt es eigentlich recht gut. Den Geruch kann ich schwer beschreiben, irgendwie nach Kräutern, aber nicht aufdringlich, sehr dezent.

Hydra Vegetal Erfrischendes Reinigungsgel (Yves Rocher)

Und trotzdem wollte ich das Waschgel von Yves Rocher probieren, weil man halt doch gern mal ein bisschen abwechselt (wobei ich immer wieder merke, dass man bei bewährten Produkten bleiben sollte …). Da es von der Sensitive-Serie kein eigenes Waschgel gibt, hat man mir die Hydra Vegetal Serie (eigentlich für Mischhaut) empfohlen.

Preis: 125 ml bekommt man hier für 4,45 Euro (mal ganz ehrlich: Wer kauft bei Yves Rocher jemals etwas zum „normalen“ Preis?!).

Optik: Das Waschgel bekommt man in einer fast durchsichtigen, leicht türkisfarbenen Tube mit einer auffallend kleinen Öffnung – und die hat es auch in sich. Die Verpackung ist offenbar ein Beitrag zum Sparen von Plastik, wobei ich vorweg gleich sagen muss: DAS hätte sich Yves Rocher wirklich sparen können. Die Tube ist im Größenvergleich mit Lavera jedenfalls deutlich kleiner – bei (hoffentlich wirklich) gleichem Inhalt:

Inhaltsstoffe: Die wurden mit der neuen Plastik-Verpackung auch überarbeitet und sind jetzt deutlich unbedenklicher als vorher. Laut Codecheck sind aber immer noch ein paar Stoffe enthalten, die als „bedenklich“ eingestuft werden. Eine Zertifizierung wie bei Lavera gibt es nicht, es sind jedoch 93 % der Inhaltsstoffe pflanzlichen Ursprungs (was aber nicht zwangsläufig „bio“ heißt). Dass laut Hersteller mit „keine Parabene“ geworben wird, halte ich für einen überflüssigen Hinweis – Parabene sind in der EU schon längst verboten.

Konsistenz, Geruch, Anwendung: Das Gel ist deutlich flüssiger als das von Lavera. Es ist nicht so klar, sondern etwas trüber und riecht auch viel intensiver (nicht schlecht für meinen Geschmack). Es lässt sich ebenfalls gut verteilen, schäumt deutlich weniger und fühlt sich etwas cremiger auf der Haut an. Die Reinigungswirkung finde ich gut. Auch hier ist danach eincremen angesagt, da es sonst austrocknet. Allerdings gibt es für mich einen großen Kritikpunkt, und der heißt Öko-Verpackung: Die Tube lässt sich schwer öffnen. Da der Verschluss deutlich schmaler und kleiner ist, passiert es immer, dass man irgendwo auch die Tube quetscht (irgendwo muss ich die Tube ja auch festhalten). Dadurch wird eine Dosierung praktisch unmöglich und man quetscht sich, gerade wenn die Tube noch recht voll ist, viel zu viel von dem Produkt heraus. Auch beim Verschließen drückt man wieder zwangsläufig auf die Tube. Durch diese unnötige Verschwendung habe ich einen so großen Verbrauch von dem Gel, dass es wohl maximal zwei Monate reichen wird (siehe Lavera: 6 Monate!!).

Fazit: Bei Waschgele finde ich brauchbar. Dass Yves Rocher die INCI-Liste nicht auf der Homepage auflistet und das Kundenservice auf derartige Anfragen nicht besonders flink reagiert, finde ich schade. Hinsichtlich Inhaltsstoffe, Dosierung, Verpackung (ja, die Eco Tube nervt!), Geruch und Preis-Leistungs-Verhältnis ist für mich das Lavera-Waschgel allerdings ganz klarer Sieger.

Und noch ein Nachtrag: Ich habe das Yves Rocher Waschgel in eine leere Seifenspender-Flasche umgefüllt und stelle fest, dass man nur ganz ganz wenig braucht (deutlich weniger als vom Lavera Waschgel!). Es schäumt sehr gut und reinigt auch ordentlich. Ist zwar nicht im Sinne des Erfinders, dass man aus der Öko-Tube umfüllen muss, aber auf diese Weise lässt sich das Waschgel enorm sparsam anwenden. Da es jetzt deutlich ergiebiger ist, kann ich mir durchaus vorstellen, es wieder nachzukaufen.

Denttabs – liebe deine Zähne??

Immer wieder mal habe ich von Zahnputztabletten gehört und gelesen, die angeblich die reinste Wunderwaffe gegen empfindliche Zahnhälse, Karies etc. sein sollen. Nachdem ich für gewöhnlich sehr empfindliche Zähne samt sich langsam frei schälenden Zahnhälsen habe, habe ich mir die Denttabs Stevia-Mint mit Fluorid bei http://www.ecco-verde.at bestellt. Doch meine großen Erwartungen an das angebliche Superprodukt wurden leider nicht erfüllt.

Inhaltsstoffe: Microcrystalline Cellulose, Sodium Bicarbonate, Silica, Sodium Lauroyl Glutamate, Magnesium Stearate, Aroma, Menthol, Xanthan Gum, Stevioside, Citric Acid, Sodium Fluoride, Eugenol.

Das Produkt ist nach BDIH Standard zertifiziert.

Preis: 125 Tabletten kosten bei ecco-verde 5,99 Euro. Die Tabletten sind nach dem Öffnen 12 Monate haltbar.

Herstellerversprechen: „Perfekt für empfindliche Zähne und Zahnhälse. Denttabs haben eine deutlich bessere und intensivere Fluoridwirkung, die Zähne und auch empfindlichen Zahnhälse härten, remineralisieren und sogar reparieren kann.“ Weiters behauptet der Hersteller: „Natürlich glänzende, schöne und ultraglatte Zähne. Durch den hohen Anteil an Zellulose putzen und polieren Denttabs Deine Zähne nach einem Prinzip aus der Natur. Karies-Bakterien und Beläge finden praktisch keine Angriffsfläche mehr.“

Soweit, so gut – oder besser: so schlecht. Die Tabletten haben ungefähr die Größe und das Aussehen von Schüßler Salzen. Wenn man die Dose öffnet, stößt einem ein beißender Minze-Geruch entgegen, was ich schon mal wenig erfreulich finde. Zur Anwendung: Die Tablette wird zerkaut, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Daran bin ich kläglich gescheitert, da die Tabletten wirklich bockhart sind und es lange dauert, bis man sie halbwegs zerkleinert hat. Es entsteht lediglich ein bröseliger Brei, auch wenn man minutenlang kaut – von einer cremigen Konsistenz weit entfernt! Als angenehm würde ich das jedenfalls nicht bezeichnen. Der Hersteller empfiehlt zum Putzen eine eigene, ultraweiche Zahnbürste (Kostenpunkt 2,59 Euro). Ich habe eine normale supersofte Zahnbürste verwendet. Anschließend wird das Gemisch ausgespuckt und ausgespült.

Fazit: Schon nach wenigen Tagen Denttabs-Putzerei hat die Schmerzempfindlichkeit meiner Zähne deutlich zu- statt abgenommen. Temperaturunterschiede haben enorme Schmerzen ausgelöst (es reicht dazu schon ein Glas kühleres Wasser). Die Zähne fühlen sich zwar in der Tat glatter und sauberer an, aber die Abrasivität dieser Tabletten ist für meine Zähne definitiv zu hoch. Interessanterweise findet man im Netz auch keine Angaben dazu. Schon wenige Tagen Putzen mit meiner gewohnten Zahnpasta (Dontodent Sensitive) haben meine schmerzempfindlichen Zähne wieder auf ihr gewohntes Level zurückgebracht. Die Denttabs sind für mich keine Alternative und nichts, was ich guten Gewissens weiterempfehlen würde: viel zu aggressiv, mühsam (langes Zerkauen, unangenehmes Gefühl), teuer (Zum Vergleich: Mit meiner DM-Zahnpasta um nicht mal einen Euro putze ich locker zwei, drei Monate. Die Tabletten kosten für denselben Zeitraum mindestens das Sechs- bis Siebenfache.)

 

 

 

Weleda Granatapfelserie

Unlängst überraschte mich der Naturkosmetik-Hersteller Weleda mit einem liebevoll verpackten Proben-Päckchen aus der Granatapfelserie. In dem Organza-Säckchen enthalten waren: Straffendes Serum (7 ml), Straffende Tagespflege (7 ml), Regenerierendes Öl (10 ml), Regenerierende Pflegelotion (20 ml), Schönheitsdusche (20 ml). Die Granatapfel-Serie ist für anspruchsvolle Haut gedacht. Die Wirkstoffe sollen eine straffende, glättende Funktion haben und sind dementsprechend in die Rubrik „Anti-Age“ einzuordnen. Bei den Produkten handelt es sich durchgängig um zertifizierte Naturkosmetik. Eine vollständige INCI-Liste der einzelnen Produkte lässt sich unter www.weleda.at einsehen.

Hier könnt ihr nachlesen, wie mir die einzelnen Produkte gefallen haben:

Regenerierende Pflegelotion:

Die Creme kostet als Fullsize bei DM Österreich 17,95 Euro (200 ml). Sie ist von der Konsistenz her eher dünner, weiß und schön cremig. Der Geruch ist – wie alle Produkte dieser Serie – herb-fruchtig. Verteilen lässt sie sich leicht und sie zieht auch recht schnell ein. Insgesamt ist die Bodylotion relativ reichhaltig und für empfindliche und trockene bis sehr trockene Haut gut geeignet. Die Haut fühlte sich den ganzen Tag samtweich und geschmeidig an, auch habe ich sie gut vertragen. Die Pflegewirkung hat mir sehr gut gefallen, allerdings haut mich der Geruch nicht so vom Hocker (betrifft alle Produkte dieser Serie) – ich mag es lieber frisch und spritzig, so wie z. B. die Citrus-Serie von Weleda. Diese Serie erinnert mich sehr an typische Cremen für ältere Damen, zwar fruchtig, aber herb und intensiv. Wer das mag, wird mit dieser Lotion aber eine Freude haben! Müsste ich Sterne vergeben, wären es 4/5.

Straffende Tagespflege:

Die Tagespflege kostet regulär bei DM Österreich 19,95 Euro für 30 ml. Konsistenz und Geruch erinnern mich an die Bodylotion. Dieses Produkt hat mich aus der ganzen Serie am wenigsten überzeugt, weil es – vom Geruch abgesehen – für meine Mischhaut einfach viel zu reichhaltig ist. Die Creme lässt sich zwar gut verteilen, hinterlässt auf meiner Haut aber einen leicht klebrigen Film, über den ich auch kein Make up mehr haltbar auftragen kann, ohne dass es ganz hässlich creast. Wer aber ohne Make up auskommt, für den ist diese Creme sicherlich ein sehr gut pflegendes Anti-Age-Produkt. Hier würde ich 2 von 5 Sternen vergeben.

Regenerations-Öl:

100 ml kosten hier 17,95 Euro. Das Öl soll die Zellerneuerung anregen und die Haut elastischer und fester machen. Enthalten sind in dem Öl auch Sandelholz und Davana. Der Geruch des Öls ist sehr herb (auch wieder nicht so meins). Ich habe es als Körper-Öl verwendet, da es enorm reichhaltig ist. Ich würde es wirklich nur bei sehr reifer Haut im Gesicht anwenden. Als Körperöl hat mir die Pflegewirkung aber sehr gut gefallen. Man muss zwar etwas warten, bis es eingezogen ist, aber die Haut wird samtweich. 4 von 5 Sternen, auch wieder wegen des gewöhnungsbedürftigen Geruchs.

Straffendes Serum:

Mit 24,90 Euro für 30 ml bekommt man ein schönes Serum, das ergiebig ist und sich gut verteilen lässt. Es ist von der Farbe her leicht milchig und riecht nicht ganz so herb wie die restlichen Produkte. Ich habe es für Hals und Dekolletee verwendet, wo es vor allem durch eine lang anhaltende Pflegewirkung gesorgt hat (auch abends fühlte sich alles noch gepflegt und nicht ausgetrocknet wie bei manch anderen Produkten an). Der Duft gefällt mir besser als bei den anderen Produkten, auch fruchtig, aber nicht ganz so herb. Das Serum klebt nicht (wie so manch andere) und hat mir insgesamt am besten gefallen. Hier würde ich 5 von 5 Sternen vergeben.

Schönheitsdusche:

Die große Tube mit 200 ml kommt auf 7,95 Euro im österreichischen DM. Man bekommt dafür ein schön cremiges Duschgel, das wieder etwas herber riecht, aber die Haut schön pflegt und nicht austrocknet. Der Geruch ist nicht so lang anhaltend herb wie bei den anderen Produkten. Ich persönlich komme in der Früh trotzdem eher mit einem frisch-spritzigen Zitrus-Duft in die Gänge, aber das ist Geschmacksache – deshalb 4 von 5 Sternen.

Fazit: Weleda bietet eine sehr gute Qualität, liegt preislich für Drogeriemärkte im oberen Preissegment. Die Granatapfel-Serie kann ich für reife Haut empfehlen. Für Mischhaut oder normale Haut dürfte sie aber zu reichhaltig sein. Mir gefällt, dass Weleda auf der Homepage die Inhaltsstoffe offen legt (da könnten sich konventionelle Anbieter bzw. „Pseudo-Naturkosmetik“-Anbieter wie Yves Rocher durchaus was abschauen!) und insgesamt durch einen zuvorkommenden, kompetenten Kundenservice punktet. Und weil bei mir nicht nur das Produkt als solches zählt, sondern ein kompetentes, seriöses Kundenservice sowie eine Transparenz der Inhaltsstoffe meine Kaufentscheidung mindestens genauso beeinflussen, kann ich mir durchaus vorstellen, in Zukunft noch mehr Produkte von Weleda zu kaufen (nur dann eben aus einer Serie, die besser zu meinen Hautbedürfnissen passt).

 

 

 

FA Soft & Pure Deo

Bei Kjero gab es einen Pre-Deotest, bei dem man ein Deo erhielt, aber die Marke nicht wusste. Es handelte sich um ein Produkt zum Sprühen. Normalerweise verwende ich lieber Sticks, weil ich finde, dass diese sanfter zur Haut sind. Versprochen wurde, dass das unbekannte Deo besonders sanft zu empfindlicher Haut ist und ohne Aluminiumsalze und Alkohol auskommen soll. Klingt schon mal sehr gut – doch hält das Deo wirklich, was es verspricht?

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Kosten: Das Deo ist in Österreich bei DM aktuell um 1,75 Euro erhältlich.

Die Startvoraussetzungen: Vorausschicken muss ich, dass ich normalerweise ein Naturkosmetik-Deo von Speick (Stick) verwende, mit dem ich im normalen Alltag recht zufrieden bin. Wenn es brenzliger oder wärmer ist, fühle ich mich mit dem Rexona Cotton Dry Stick deutlich sicherer – obwohl dieses Deo Aluminiumsalze enthält, auf die ich eigentlich verzichten möchte, wenn es geht.

Der Test: Das FA Soft & Pure hat einen eher dezenten, aber doch typischen, eher blumigen Deo-Geruch. Beim Aufsprühen nimmt es mir den Atem, sodass ich das nur bei offenem Fenster mache (auch ein Grund, der für einen Stick spricht!). Tagsüber schützt das Deo recht gut, meine Achseln fühlten sich auch trocken an. Doch am Abend dann die böse Überraschung: Die Haut unter den Achseln schälte sich kreisförmig ab. Soviel zum Thema „sanft zu empfindlicher Haut“ – und das, obwohl die letzte Rasur schon zwei Tage her war! Zudem hinterließ das Deo unschöne helle Flecken auf der Kleidung. Die weiteren Tests bestätigten den Eindruck, dass das Deo für mich eher kein Nachkauf-Produkt ist: Ein etwas stressigerer Arbeitstag endete in schweißnassen Ärmeln (das Deo hat kläglich versagt), die abgerubbelte Haut noch als Draufgabe.

Fazit nach einem halben Jahr: Ich habe das Deo nach einer kleinen „Ruhepause“ wieder benützt, bis die ganze Dose leer war. Und je länger ich es benutze, umso mehr mag ich es. Die abgeschälte Haut habe ich nicht mehr und die Deo-Wirkung finde ich für normale Tage auch okay. Ein akzeptabler Kompromiss zwischen Schutz und nicht ganz so bedenklichen Inhaltsstoffen. Ein Spray muss man grundsätzlich mögen (wie gesagt, ein Stick wäre mir am liebsten) – das Roll On, das ebenfalls erhältlich ist, kommt für mich aber auch nicht in Frage (dauert immer ewig, bis das trocken ist). Ich habe das Deo mittlerweile nachgekauft und kann es trotz der anfänglichen Irritationen weiterempfehlen.

Sodastream Crystal

Neulich durfte ich den Wassersprudler Sodastream Crystal ausprobieren. Mit diesem Gerät habe ich schon mehrfach geliebäugelt und umso größer war die Freude, dass ich das Gerät nun testen durfte. Hält das Gerät, was es verspricht?

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Herstellerversprechen: Mit dem Sodastream lässt sich in Sekundenschnelle individuell dosiertes Trinkwasser aufsprudeln. Schweres Flaschen-Schleppen entfällt somit und man soll damit auch bis zu 50 % der Getränkekosten sparen. Mit zahlreichen Sirupen lassen sich auch Softdrinks einfach selber herstellen.

Preis: 129 Euro inkl. 1 Glaskaraffe

Anwendung: In wenigen Handgriffen ist die Kartusche (reicht für 60 Liter) eingesetzt und man kann sehr schnell mit dem Sprudeln loslegen. Mitgeliefert wird eine 0,6 Liter Glaskaraffe, die sehr edel wirkt. Andere Flaschen sind für den Einsatz nicht vorgesehen. Die Sprudel-Dosis lässt sich einfach regulieren, indem man länger bzw. mehrfach drückt. Die Glaskaraffe darf dabei wirklich nur bis zur Markierung gefüllt werden, sonst schwappt das Wasser beim Öffnen über. Wer Softdrinks möchte, mischt diese erst anschließend mit dem gesprudelten Wasser.

Fazit: Der Wassersprudel ist wirklich eine praktische Sache. Allerdings braucht man dafür Platz in der Küche (dafür entfällt ein Lagerplatz für Getränkevorräte), und die Anschaffung des Gerätes ist auch nicht ganz billig: 129 Euro inkl. Kartusche und Glaskaraffe, aber ohne Sirupe. Dafür kann man schon sehr viele Flaschen Mineralwasser kaufen. Bis man den Gerätepreis wirklich amortisiert hat, muss man schon sehr sehr viel Sprudel trinken, denn immerhin wird ja alle 60 Liter wieder eine neue Kartusche fällig. Was die Sirupe betrifft: Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an Geschmacksrichtungen, die meisten enthalten viel Zucker bzw. zahlreiche Zucker-Ersatzstoffe, die ich mir eigentlich nicht zuführen mag. Preislich sind die Sirupe im oberen Segment. Zwei Liter Sirup (4 Geschmacksrichtungen á 500 ml) kommen auf stolze 18 Euro und ergeben 48 Liter Sirup. Wer einen höheren Verbrauch hat, erzeugt dadurch auch wieder viel Plastikmüll, und die Sirupe gehen ganz schön ins Geld. Deutlich billiger gehts entweder mit einem normalen Sirup, der im Handel erhältlich ist, oder überhaupt mit selbst gemachtem Sirup.

Die Kartusche hat bei uns knapp 3 Monate gehalten. Ein Austausch kommt auf rund 11 Euro. Wir verwenden den Sprudler täglich mehrfach und ich bin grundsätzlich sehr zufrieden mit dem Gerät. Wir haben sehr gutes Trinkwasser und ich verwende selbst gemachten Holundersirup. Die Sodastream Sirupe sprechen mich jedoch nicht an. Zu teuer und zu viel Zucker bzw. Aspartam etc. Insgesamt stimmt für mich das Werbeversprechen, sich Geld zu sparen, nicht – die Anschaffungskosten für den Sprudler sind grundsätzlich sehr hoch, die Kartusche kostet ja dann auch wieder. Aber unser Plastik-Müll ist deutlich geringer, da wir zuvor immer Plastik-Flaschen verwendet haben. Und natürlich braucht man nicht mehr schwer schleppen und keine Vorräte horten, die dann auch wieder Platz einnehmen.