Hipp Babysanft Sonnenroller und Sonnen-Gesichtscreme

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Das Hipp-Elternservice hat vor einiger Zeit zum Testen aufgerufen und ich hatte Glück – ein Paket mit einem Hipp Babysanft Sonnenroller sowie einer Sonnen-Gesichtscreme landete im Postkasten. Dank des heißen Sommerwetters gab es ausreichend Gelegenheiten, die beiden Cremen zu testen. Vorweg: Bislang habe ich die Bübchen Sonnenlotion Sensitiv LSF 50+ verwendet. Sie ist in Österreich nicht erhältlich, weshalb ich sie mir bei DM Deutschland gekauft habe (100 ml für 6,95 Euro). Mit dieser Creme bin ich grundsätzlich sehr zufrieden. Sind die Hipp-Produkte, die auch in Österreich erhältlich sind, eine Alternative dazu?

Herstellerversprechen: Die Hipp Sonnenprodukte sind ultra sensitiv mit LSF 50+ und kommen ohne Parfum und ohne Nanopartikel aus. Der Sonnenroller ist laut Hersteller für die Kleinen einfach in der Handhabung – „für ein Eincremen ganz ohne Kleckern, das richtig Spaß macht“. Die Gesichtscreme läuft beim Eincremen durch die besondere Textur nicht in die Augen.

Preis, Inhalt: Der Sonnenroller erinnert an einen Deo-Roller. 50 ml bekommt man in Österreich für ca. 6,45 Euro (in Deutschland deutlich günstiger). Die Gesichtscreme ist in einer flachen Tube verpackt. 30 ml kosten hier etwa 4,95 Euro.

Inhaltsstoffe: Die INCI-Liste kann bei http://www.codecheck.info eingesehen werden. Hipp enthält demnach Palmöl und Mikroplastik, Bübchen zusätzlich noch Nanopartikel.

Konsistenz, Duft, Farbe: Beide Produkte haben eine für Kinder-Sonnenprodukte relative dünne, leichte Konsistenz. Die Farbe würde ich als leicht gelblich bezeichnen. Da kein Parfum in den Cremen enthalten ist, riechen sie auch relativ neutral.

Anwendung: Der Sonnenroller sieht aus wie ein Deo-Stick. Mit ihm kann die Sonnencreme auf die Haut „gerollt“ werden. Allerdings erspart man sich das Verteilen mit den Händen nicht. Insofern ist der Roller eigentlich mehr Gag als Erleichterung in der Handhabung. Sehr positiv empfinde ich die leichte Konsistenz beider Produkte – kein zäher Kleister, wie man es sonst von manchen Sonnencremen mit so hohem Lichtschutzfaktor kennt! Alles lässt sich wunderbar verteilen und hinterlässt weder einen weißen Film noch einen fettigen. Auch rinnt die Creme tatsächlich nicht in die Augen.

Fazit: Beide Produkte sind relativ ähnlich wie die Bübchen-Creme, die ich sonst verwende. Empfehlen kann ich sowohl die Creme von Bübchen, als auch die beiden von Hipp. Hipp kommt ohne Nanopartikel aus, in der Bübchen Creme sind sie leider drin. Bei Hipp gefällt mir die Konsistenz etwas besser (einen Tick dünner als bei Bübchen). Ob der angegebene Lichtschutzfaktor wirklich so hoch ist wie angegeben (stimmt ja bei vielen Sonnencremen nicht), kann ich nicht sagen – jedenfalls haben sich unsere Kinder bislang noch keinen Sonnenbrand geholt, auch bei mehreren Stunde im Freien. Allerdings sind die beiden Sonnen-Produkte von Hipp deutlich teurer als das Bübchen-Produkt – noch dazu braucht man sowohl eine Creme für das Gesicht, als auch für den Körper (wobei ich grundsätzlich ein Kombi-Produkt bevorzuge). Der Roller ist Geschmacksache und ist für mich weder ein Kauf- noch ein Nichtkauf-Argument.

Achtung Baby: Nivea Baby Soft Creme

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Neulich habe ich einen Blick auf ein Probe-Säckchen der Nivea „Baby Soft Creme“ geworfen und war richtig schockiert. Da ich die Creme aufgrund der Inhaltsstoffe nicht anwenden werde, gibt es an dieser Stelle nichts über Pflegewirkung etc. zu lesen.

Wenn ich „Baby Soft Creme“ und „Baby sensitive“ lese, dann erwarte ich mir eine Creme, die in erster Linie sehr gut verträglich ist und ohne bedenkliche Inhaltsstoffe auskommt. Alles andere ist bei dieser Creme leider der Fall:

Das Werbeversprechen: Die Creme soll pflegen und Babys Gesicht und Körper schützen. Mehr noch: „das natürliche Gleichgewicht der Babyhaut bewahren“. Die Pflegeformel mit Calendula „stärkt die Hautbarriere“. Und als Krönung: „Enthält besonders hautfreundliche Inhaltsstoffe“, die „sorgfältig ausgewählt“ wurden. Nebenbei entnimmt man der Verpackung noch Attribute wie „inspired by moms“ und „mit Haut- und Kinderärzten entwickelt“.

Die Inhaltsstoffe: Da muss man nicht einmal auf codecheck.com nachsehen, dass diese Creme für Baby Haut wohl eher nicht geeignet ist: Die Liste der Inhaltsstoffe ist sehr lang (21 Stück) – das verheißt schon mal nichts Gutes. Bei Babyhaut sollte das Motto doch eher „weniger ist mehr“ sein. Bereits an dritter Stelle wird Paraffinum Liquidum, ein Erdölprodukt, gelistet (je weiter vorne auf der Inhaltsliste, umso mehr ist drin!), es folgen dann gleich Alkohole und Cera Microcristallina (wieder Erdölprodukt), weiters ist auch wieder das Silikonöl Dimethicone drin (ebenfalls Erdölprodukt). Parfum ist ebenfalls enthalten und verträgt sich für meinen Geschmack überhaupt nicht mit „sensitive“. Und an sage und schreibe 12. Stelle (von 21 Inhaltsstoffen) kommt dann die versprochene Calendula… Soviel zu „sorgfältig ausgewählte Inhaltsstoffe“ und Stärkung der Hautbarriere…

Fazit: Diese Creme würde ich nicht mal für mich selber verwenden. Die wohl als Kaufanreiz gedachten Verweise „inspired by moms“ und „mit Haut- und Kinderärzten entwickelt“ halte ich für unpassend. Erdöl-Bestandteile als Pflegeformel in einer Babycreme, um „das natürliche Gleichgewicht der Babyhaut zu bewahren“ – das finde ich zutiefst bedenklich. Hinzu kommt, dass Babys ja die Creme mitunter noch in den Mund bekommen (ablecken)! Dass ein renommierter Hersteller wie Nivea solche bedenklichen Produkte auf den Markt bringt, finde ich wirklich schockierend. Da vermisse ich die gesundheitliche Verantwortung. Von diesem Produkt kann man wirklich nur abraten.

Etiketten von „Gutmarkiert“

Gutmarkiert1Über die Familien-Seite http://www.welovefamily.at gab es kürzlich kostenlose Testpakete diverser personalisierbarer Etiketten (Aufkleber, Bügeletiketten, Textilaufkleber) von gutmarkiert.de zu bestellen.

Der Anbieter verspricht einen schnellen Versand und 100 % Qualitätsgarantie („Nicht zufrieden? Geld zurück!“). Der Versand war tatsächlich mehr als flott, zwei Tage nach Bestellung hatte ich die Etiketten schon. Preislich gibt es viele verschiedene Varianten, auch Kombiangebote. Hier zwei Beispiele: 50 einzeilige Bügeletiketten kosten 9,95 Euro, ein Basis-Set aus mehreren verschiedenen Etiketten kommt auf 19,95 Euro. Neben Etiketten gibt es auch andere personalisierbare Geschenke wie z. B. eine Messlatte oder Safety Tats.

Zwar fehlt mir noch die Langzeit-Test-Erfahrung, aber auf den ersten Eindruck sind die Etiketten wirklich vielversprechend: Im Testpaket enthalten sind 10 Namenaufkleber (spülmaschinen- und mikrowellengeeignet), 20 Textilaufkleber (fürs Wäscheetikett) und 10 Bügeletiketten. In wenigen Schritten sind die Etiketten personalisiert (Farbe, Text, zahlreiche Symbole zur Wahl).

Fazit: Eine nette (Geschenk-)Idee, damit nichts mehr verloren geht.

 

MAM Cooler

Die Firma MAM hat mir freundlicherweise einen Beißring („Cooler“) zur Verfügung gestellt, den ich hier gerne vorstellen möchte:

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Der Beißring „Cooler“ kann ab 4 Monaten verwendet werden. Die Strukturform auf dem Greifring massiert und bietet durch unterschiedliche Formen Abwechslung. Drei Kühlelemente mit Wasser beruhigen. Soweit das Werbeversprechen des Herstellers. Den Ring gibt es in mehreren Farben – rosa, blau-grün und grün-gelb. Im Handel kostet er etwa 6,50 Euro.

In der Praxis kann ich bestätigen, dass der Beißring wirklich nützlich ist – unser Baby liebt den Ring zum Spielen und als Zahnungshilfe. Der Ring hat eine ideale Größe zum Greifen. Schon nach wenigen Minuten im Kühlschrank ist er kühl – allerdings hält dieser Kühleffekt nicht allzu lange an. Die Kühlelemente kommen mir etwas groß vor, aber das ist wohl von Baby zu Baby verschieden. Auch kann ich mir gut vorstellen, dass man den Ring schon mit 3 Monaten verwenden kann. Mir ist auch besonders wichtig, dass der Ring BPA-frei ist. Sterilisieren darf man den Cooler nicht, da sonst das Kühlmaterial beschädigt wird (ist mir mal bei einem Ring eines anderen Herstellers passiert) – unter heißem Wasser abspülen sollte aber auch ausreichen. MAM empfiehlt, mildes Spülmittel zu nehmen. Ich hab etwas Hemmungen und verwende bloß heißes Wasser. Das Design finde ich niedlich und gelungen. Nach etwa einem halben Jahr Verwendung ist er immer noch nicht aufgeplatzt und kann problemlos verwendet werden.

Insgesamt kann ich den Ring, obwohl er sicherlich etwas teurer ist, definitiv weiterempfehlen.

Ergobaby Natural Curve Stillkissen

Stillkissen1Im Rahmen einer Testaktion von miBaby.de bekam ich das Ergobaby Natural Curve Stillkissen. Hier sind meine Erfahrungen damit:

Unser Baby wurde zuvor 5 Wochen lang mit einem „normalen“ Stillkissen (Baumwollbezug, Polypropylenkugel-Füllung) gestillt. Das Ergobaby Stillkissen ist im Unterschied dazu ein festes, gebogenes Polster und in seiner Form nicht veränderbar. Es gibt einen waschbaren Bezug. Das Waschen klappte auch wunderbar – das Polster ließ sich tadellos beziehen, der Bezug ist also nicht eingelaufen.

Anwendung:

Zum Stillen legt man das Polster – und das ist der entscheidende Unterschied – vor sich, das Kind findet in der Mulde seinen Platz und sollte den Kopf automatisch vom Polster gestützt bekommen. Außerdem liegt es praktisch wie von selbst Bauch an Bauch mit der Mutter.

Für unser Baby ist das Stillkissen jedoch etwas gewöhnungsbedürftig: Das Köpfchen will einfach nicht im richtigen Winkel zur Brust liegen und ich muss das Kissen ständig zurechtrücken. Normalerweise stille ich immer auf dem Sofa, das „alte“ Stillkissen legte ich hinten um meinen Rücken, sodass dieser gestützt war. Seitlich legt das Baby seinen Kopf ab (oder ich stütze im Wiegenriff). Das funktioniert beim Ergobaby Stillkissen nicht – man hat das fixe Polster vor sich oder überhaupt seitlich. Wenn ich mich entspannt mit dem Rücken ans Sofa anlehne, dann stimmt allerdings der Winkel, in dem das Kind auf dem Stillpolster liegt, nicht, sodass ich mit den Händen das Kissen „aufkeilen“ muss. Damit habe ich aber die Hände nicht frei (was ja eigentlich der Vorteil dieses Polsters sein sollte). Ideal wäre wahrscheinlich der Schneidersitz (der auf der Verpackung auch abgebildet ist), dann kann man den optimalen Winkel mit den eigenen Beinen ausgleichen. Unser Baby findet das Polster offensichtlich bequem, denn es schläft beim Stillen immer ein (nicht immer wünschenswert). Vielleicht ist unser Kleiner auch den umfassenderen Körperkontakt, den er bisher beim Stillen hatte, einfach gewöhnt: In der Wiegehaltung hatte er immer Kontakt mit meinen Armen, die Beinchen konnte er immer auf meine Beine hinunterhängen lassen.

Fazit:

Insgesamt würde ich das Polster denjenigen empfehlen, die nicht schon vorab längere Zeit mit einem anderen Stillkissen gestillt haben. Wer gerne mit dem Rückengriff stillt, für den ist das Polster sicherlich eine Erleichterung. Mütter von schwereren Babys könnten von dem Kissen auch profitieren, wenn man das Gewicht des Babys nicht halten muss, sondern es auf dem Polster einfach ablegen kann. Wer gerne im Liegen stillt, sollte das Polster übrigens nicht verwenden. Im Sitzen würde ich empfehlen, zusätzliche Polster hinter den Rücken zu schieben, damit man wirklich entspannt sitzen kann. Empfehlen kann ich das Polster v. a. zum Spielen mit dem Kind: Das Kind vor sich platzieren und mit ihm spielen oder es massieren – gerade dann ideal, wenn es den Kopf noch nicht selber halten kann! Dann hat man die Hände wirklich frei und Blickkontakt und kann sich ganz dem Baby widmen.