Hinter den Vorhang: Zalando und die Retourenquote

Bestellen nur noch gegen Vorauskasse?

Als langjährige Stammkundin bei Zalando irritiert es, wenn man plötzlich aus einer (potenziellen) Vielzahl an Bezahlmöglichkeiten nur noch gegen Vorauskasse bestellen kann. Wegen der Preise habe ich eigentlich nicht bei Zalando eingekauft, die sind bei Zalando nicht günstiger als anderswo, und Rabattgutscheine sind dort auch Mangelware. Für Zalando sprachen – abgesehen von der großen Auswahl an Marken – (bislang) die kostenlose Lieferung und die Möglichkeit, auf Rechnung zu bezahlen.

Und plötzlich steht nur noch „Vorauskasse“ zur Disposition, obwohl immer alle Rechnungen pünktlichst beglichen wurden. Nicht einmal die Kreditkarte kann mehr gewählt werden. Die Nachfrage bei Zalando ergab nur schwammige Formulierungen: Man habe keinen Zugriff auf die Bezahlmöglichkeiten. Diese würden nach einem komplexen System berechnet und können händisch nicht verändert werden. Aber schon beim nächsten Einkauf könne es sein, dass wieder die Rechnung zur Auswahl stehe…

Kurzum, nach etwas Recherche im Netz entsteht folgender Eindruck: Zalando möchte keine Kunden, die häufiger mal etwas zurückschicken. Warum sonst konnte ich jahrelang auf Rechnung bestellen und jetzt plötzlich obliegt es der Willkür eines komplexen Computersystems, wann man welche Zahlart angeboten bekommt?

Dabei müsste einem Versandhändler eigentlich einleuchten, dass ein Kunde daheim die Ware begutachten möchte (was er im Geschäft ja auch macht): Wie fühlt sich das Material an, passt der Schnitt, wie lässt sich die Farbe kombinieren, wie sieht es mit der Qualität aus? All das lässt sich (für mich zumindest) anhand weniger Fotos und oft sehr knapper Beschreibungen beim Online Shopping nicht ausreichend nachvollziehen. Noch dazu leben wir in einer Zeit der Obsoleszenz, wo T-Shirts schon nach wenigen Wäschen immer an denselben Stellen Löcher bekommen (selbst wenn man gar keinen Gürtel trägt!!), wo das Material an sich immer dünner wird, wo Nähte billigst vernäht werden und dementsprechend schlampig aussehen. Und das nicht nur bei Billig-Anbietern, sondern auch bei teurer Markenware. Da möchte ich jedenfalls vorab prüfen, ob mir die Qualität das Geld wert ist, das ich ja auch gerne bezahle – wenn eben alles passt.

Jetzt mag man einwerfen, dass die Bezahlung auf Rechnung ein besonders Service des Händlers ist. Stimmt, aber zumindest die Bezahlung mit Kreditkarte ist heutzutage bei Online Shopping Standard und überall möglich.

Die Quintessenz: Ich habe mein Zalando Kundenkonto gelöscht. Es gibt genug andere Anbieter, die dieselbe (oft sogar bessere) Auswahl und deutlich günstigere Preise bzw. mehr Rabattaktionen haben.

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Die Lösung bei verklumpter Mascara

Meine mittlerweile heiß geliebte Chanel Dimensions Mascara klumpte nach zwei Monaten etwas. Für eine 32-Euro-Mascara war es mir dann doch zu schade, sie deshalb zu entsorgen. Mit diesem ganz einfachen Trick habe ich wieder eine klumpenfreie Wimperntusche:

Bürstchen sorgfältig unter warmen Wasser säubern, bis es keine Farbe mehr abgibt. Dann an der Luft trocknen lassen – und fertig ist die Mascara ohne Fliegenbein-Effekt! Ob das Bürstchen jetzt auch eine etwas weniger konzentrierte Bakterienschleuder ist, kann ich freilich nicht sagen, aber immerhin kann ich die Wimperntusche jetzt doch noch etwas länger verwenden.

Chanel Dimensions Mascara black

Eine Mini-Größe der neuen Chanel Dimensions Mascara in black hat mich unlängst erreicht. Laut Werbeversprechen soll die Mascara „durch eine mit Wachs angereicherte Formel“ und ihre „flüssig-elastische Textur“ die Wimpern optisch verlängern. „Zudem erhalten die Wimpern augenblicklich einen atemberaubenden Schwung und wirken besonders feminin.“ – So stand es zumindest in dem Anschreiben, das ich gemeinsam mit der Mascara erhalten habe. Klingt soweit sehr gut und genau richtig für meine relativ schwunglosen, kurzen Wimpern. Doch kann die Mascara das halten, was sie verspricht?

Eine Liste der Inhaltsstoffe war leider nicht aufzutreiben und bei Codecheck.com ist die Mascara aktuell noch nicht gelistet.

Farben: Die Mascara ist in den Farben Schwarz, Blau und Braun erhältlich (jeweils nicht wasserfest).

Preis: 35,95 Euro für 6 Gramm

Anwendung: Die Mini-Ausgabe der Mascara besteht aus einer Art harter Tube, in der gerade mal das Bürstchen Platz hat. Es ist für meinen Geschmack sehr groß und dick. Das merkt man beim Auftragen – bei kurzen, geraden Wimpern muss man wirklich aufpassen, dass man die Mascara sauber aufträgt.

Die Farbe hält gut, auch finde ich, dass die Wimpern nicht verkleben. Nach zwei bis drei Schichten erziele ich ein recht passables Ergebnis. Abschminken lässt sich die Mascara auch recht gut. Die Haltbarkeit finde ich okay, sie verschmiert im Laufe des Tages nicht. Meine sensiblen Augen vertragen sie auch gut. ABER ich erziele ein genauso zufriedenstellendes Ergebnis mit meinem persönlichen Favoriten Essence All eyes on me: Diese Marscara hat ein angenehm gerades, schmales Bürstchen, lässt sich sehr gut auftragen und verleiht meinen kurzen, geraden Wimpern einen schönen Schwung – und das für gerade mal 1,95 Euro.

Fazit: Wer mit dem Bürstchen klarkommt und vor dem wirklich hohen Preis nicht zurückschreckt, bekommt hier wirklich eine ordentliche Mascara. Jetzt, nachdem ich die Chanel Mascara in Schwarz über einen Monat angewendet habe, bin ich mittlerweile wirklich begeistert davon. Sie trocknet sehr schnell und verhilft meinen kurzen, geraden Wimpern zu einem sensationellen Schwung – ohne mehrfaches Nachtuschen, ohne Verklumpen! Das Ganze hält auch lockern einen ganzen Tag lang (inklusive Sport). Abschminken ist auch ganz easy und vertragen tu ich sie mit meiner empfindlichen Haut auch ganz gut. Und an das (für mich) relativ große Bürstchen habe ich mich mittlerweile auch schon gewöhnt. In Braun finde ich die Mascara übrigens nicht empfehlenswert. Das Ergebnis ist nur mäßig, einfach deutlich weniger dicht und weniger Schwung.

Mein liebster Blog Award

Corinna von earwensbuntewelt.wordpress.com hat mich für „mein liebster Blog Award“ nominiert und ich sage ganz herzlich DANKE! Hier sind die Antworten auf Corinnas Fragen:

1. Was hat dich zum bloggen gebracht? 

Im Netz lese ich sehr oft Produktbewertungen, um mich über geplante Käufe etc. zu informieren. Dabei stoße ich oft auf redundante und wenig kritische Berichte. Da nicht immer alle Produkte das halten, was sie versprechen, möchte ich selber kritisch Produkte bewerten. Deshalb habe ich meinen Blog eröffnet.

2. Du landest auf einer einsamen Insel, eine (mehr oder weniger) gute Fee gewährt dir drei Dinge die du bekommst. Nach hause kommen ist leider ausgeschlossen.

Dann bleibe ich einfach dort und hoffe, dass meine zwei Lieben mit dabei sind. Das reicht soweit eigentlich.

3. Der größte Moment in deinem Leben war? 

Die Geburt meines Babys. 🙂

4. Wenn du eine Zeitreise machen könntest, in welche Zeit würde es dich verschlagen? 

Eigentlich nirgendwo hin – weder retour noch in die Zukunft!

5. Entspannung ist für dich? 

Definitiv Zumba und Nordic Walking.

6. Schokolade oder Chips? Welche Nascherei ist für dich unverzichtbar? 

Chips, aber zwischendurch auch mal ein Eis …

7. Welche Musikrichtung/en hörst du? 

Alles, was eine schöne Melodie und einen tanzbaren Rhythmus hat.

8. Aktion oder Wellness, wie sieht dein perfekter Urlaub aus? 

Wellness

9. Welche Eigenschaft schätzen deine Freunde am meisten an dir? 

Da müsste man jetzt die Freunde fragen …

10. Die verrückteste Aktion deines Lebens war?

Für verrückte Aktionen bin ich mittlerweile zu vernünftig, und das, was früher war, habe ich wohl schon verdrängt. 🙂

 

 

Liebe Leserin, lieber Leser!

Kennst ihr das? Ihr möchtet euch über ein Produkt informieren und alles, was ihr zu lesen bekommt, sind Testberichte und Reviews, in denen alles in den höchsten Tönen gelobt wird, sodass man erst recht nicht weißt, was man glauben sollst? Genau darum habe ich meinen Blog gestartet: Ich möchte Produkte vorstellen, die ich mir ausgiebig angeschaut und probiert habe. Ich werde von keiner Firma dafür bezahlt, ihre Produkte zu bewerben, sondern schreibe unabhängig. Ein Produkt, das sich im Alltag bewährt, muss aus meiner Sicht nicht durch oftmals irreführende, übertriebene Werbung bekannt gemacht werden, sondern spricht sich durch Mundpropaganda herum. Ich freue mich immer, wenn ich auf anderen Blogs Tipps und Empfehlungen für Produkte bekomme, die mir sinnvoll und ehrlich erscheinen. Ebenso gibt es aber Produkte, die ich keinesfalls empfehlen kann – das kundzutun erscheint mir auch legitim und wichtig.

Alle Berichte entsprechen meinem subjektiven Eindruck.