Bioselect Olive Hand Cream Rich Texture

Vor einiger Zeit durfte ich mir von Calmterra/Bioselect die reichhaltige Olivenhandcreme zum Testen aussuchen. Gerade im Winter habe ich sehr trockene Hände, die seitlich der Nägel immer wieder sehr schmerzhaft einreißen. Da bedarf es reichhaltiger und konsequenter Pflege. Mehrmals täglich und natürlich auch abends eincremen ist hier das Gebot der Stunde. Insofern kam mir das Produkt gerade recht. Nach dreimonatiger, täglicher Verwendung (meistens abends) ist die Tube mit 100 ml nun fast leer und ich darf euch meine Erfahrungen damit schildern:

Herstellerversprechen: „Diese Handcreme ist besonders reichhaltig und bietet eine intensive Handpflege. Dictamelia®, Shea Butter und Ringelblumenextrakt spenden der Haut Feuchtigkeit, versorgen diese mit wertvollen Nährstoffen und schützen vor oxidativen Schäden. Hyaluronsäure und Allantoin fördern die Hautelastizität und pflegen Ihre rissige Haut an den Händen.“ Soweit so gut! Die Creme besteht zu exakt 87,49 % „organic of total“. Das Produkt enthält keine Silikone, keine künstlichen Farbstoffe, Parabene, Mineralöle und ist nach ICEA bio-zertifiziert. Hergestellt ist die Handcreme in Griechenland.

Verpackung, Inhalt, Preis: Die weiße Tube enthält 100 ml Creme, welche im Handel (Apotheke) zu 9,90 Euro verkauft wird. Das Design ist Geschmacksache, wirklich stylisch sieht die Tube nicht aus. Die Rückseite war mit deutschsprachigem Text überklebt. Im Original befinden sich drunter Herstellerinformationen auf Griechisch. Die Creme ist im Übrigen in zwei Texturen (leicht, reichhaltig) erhältlich.

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Inhaltsstoffe: Die INCIS sind seitlich auf der Tube aufgedruckt und können auch hier nachgelesen werden. Laut Codecheck enthält die Creme keine bedenklichen Inhaltsstoffe, was ich sehr positiv finde.

Farbe, Geruch, Konsistenz: Die Handcreme ist eher dicklich, wie man es bei einer reichhaltigen Textur eben erwartet. Hinsichtlich Geruch kommen wir zum negativen Aspekt der Creme: Die Farbe (gräulich – wird angetrocknet dann braun) unterscheidet sich von den klassisch „reinweißen“ Handcremen. Mehr jedoch trifft das auf den Geruch zu: Für mich riecht die Creme ziemlich intensiv nach Kräutern. Da ich nicht weiß, wie Dictamelia riecht, assoziiere ich das irgendwie mit Thymian und Rosmarin – und die beiden Kräuter sind leider nicht mein Fall. Selbst nach 3 Monaten Verwendung habe ich mich nicht an den Geruch gewöhnt.

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Anwendung, Wirkung: Nach drei Monaten täglicher Anwendung ist die Tube fast leer. Sie ist etwa gleich ergiebig wie andere Handcremen, die ich sonst verwendet habe. Ich habe jeweils etwa einen haselnussgroßen Klecks eingearbeitet. Die Creme zieht nicht sofort ein, man muss sie wirklich etwas einmassieren. Es bleibt allerdings für einige Minuten trotzdem ein ziemlich fettiger Film auf der Haut zurück (das legt sich nach etwas Einwirkzeit), weshalb ich die Creme nur abends verwendet habe. Meine rissigen Schrunden habe ich zwar nach wie vor, und auf das Handpeeling ab und zu habe ich auch nicht verzichtet, aber zumindest fühlen sich die Hände am Morgen nicht ganz so trocken und rissig an wie mit leichteren Texturen. Die Pflegewirkung ist konnte ich somit definitiv feststellen.

Fazit: Die Creme ist eine gute Bio-Variante für trockene, beanspruchte Hände, die man über Nacht pflegen möchte. Für untertags würde ich eine weniger fettende, leichtere Textur empfehlen. Gewöhnungsbedürftig ist sicherlich der Geruch. Und natürlich ist die Creme mit knapp 10 Euro für 100 ml nicht ganz günstig. Da gibt es auch im Bio- bzw. Naturkosmetik-Bereich sicherlich günstigere Produkte.

 

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