Alverde Wimpernserum und Lash Booster – viel Lärm um nichts …

Ganz ehrlich – welche Frau träumt nicht von dichten, schön geschwungenen, langen Wimpern? Wer nicht von Natur aus mit solchen ausgestattet ist, kann – wenn man der Werbung glauben will – seit geraumer Zeit etwas nachhelfen. Die Wunderwaffe heißt Wimpernserum und soll das Wachstum der Wimpern anregen. Generell liest und hört man immer wieder von sichtbaren Erfolgen dank konsequenter Anwendung – allerdings braucht man dafür Geduld – die habe ich aufgebracht und die Produkte über 3 Monate hinweg täglich angewendet. Doch ob es funktioniert hat?

Da ich selber mit kurzen, relativ geraden Wimpern ausgestattet bin und diese im Laufe der Zeit durch die tägliche Verwendung von Mascara zunehmend dünner werden, wollte ich nun auch einmal ein Serum probieren. Da kam es mir gerade recht, dass es von Alverde auch ein Naturkosmetik-Produkt gibt:

Die Produkte sind beide im Vergleich zu dem, was sonst auf dem Markt erhältlich ist, sehr günstig und noch dazu Naturkosmetik – doch halten sie auch wirklich, was das Herstellerversprechen einen glauben macht?

Der Lash Booster ist für 4,75 Euro (3 ml) bei DM Österreich erhältlich. Es handelt sich um ein Natrue-zertifiziertes Pflegeserum, das ein- bis zweimal täglich direkt an der Wimpernwurzel aufgetragen für „längere, dickere und dichtere Wimpern“ sorgen soll. Das Serum ist durchsichtig, riecht eigentlich nach nichts und kann mit einem ganz dünnen Pinselchen aufgetragen werden – ähnlich wie ein Eyeliner-Produkt.

Das Overnight Coffein Serum gibt es ebenfalls für 4,75 Euro (8 ml) und ist auch Natrue-zertifiziert. „Mit wertvollen Ölen und Beerenwachs, stärkt und regeneriert die Wimpern“ – soweit das Herstellerversprechen. Es sieht aus wie eine Mascara, das Serum selber ist weiß, wird beim Auftragen aber fast durchsichtig und klumpt. Ein Manko ist für mich hier die Anwendung: Durch die Konsistenz und die Farbe lässt sich nur schwer abschätzen, wie viel von dem Produkt man nun aufgetragen hat. Direkt nach dem Auftragen verspürte ich ein leichtes Brennen, das aber relativ schnell wieder weg war.

Fazit: Trotz konsequenter, täglicher Anwendung über drei Monate hinweg (dann war der Lash Booster aufgebraucht) konnte ich keinen nennenswerten Effekt feststellen. Die Wimpern sind gleich kurz wie vorher. Mit viel Fantasie bilde ich mir, sie seien marginal dichter – aber das liegt wohl auch daran, dass ich die Wimpern täglich viel genauer anschaue. Könnte also auch ein Placebo-Effekt sein. Auch könnte ich nicht bestätigen, dass die Wimpern jetzt gepflegter wären oder auch ohne Mascara sichtbar mehr Volumen hätten – Fehlanzeige! Für die beiden Produkte sprechen, dass sie beide relativ gut verträglich und sehr günstig sind. Insgesamt für mich aber ein Flop. Die 10 Euro investiere ich lieber in eine gute Mascara, die optisch mehr hermacht (mein neuer Liebling: Isadora  All Day Long Mascara!!).

Shampoos bei empfindlicher, juckender Kopfhaut – was hilft wirklich?

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Im Laufe seines Lebens leidet wohl fast jedeR früher oder später unter empfindlicher juckender Kopfhaut. Bei mir dauert dieser Zustand mittlerweile schon etwa 10 Jahre an. Ob es die Auswirkungen regelmäßigen Haarfärbens, Shampoos mit Silikonen oder einfach nur hormonelle Veränderungen sind, vermag ich nicht zu beurteilen. Fakt ist, dass ich auf meinem Leidensweg mittlerweile schon unzählige Shampoos durchprobiert habe, die zwar allesamt vielversprechend geklungen haben, aber letztlich großteils unbrauchbar für mich waren (z. B. Less is more, Yves Rocher, Alverde, Lavera, Dado Sens, Rausch, Kerastase etc.). Bereits nach wenigen Stunden hat der Juckreiz wieder eingesetzt, und durch das ständige Kratzbedürfnis wird alles nur noch schlimmer. Ich gebe hier meine ganz persönlichen Erfahrungen mit verschiedenen Shampoos wider, die ich aus meiner Sicht empfehlen kann. Da ich gerne abwechsle, verwende ich aktuell drei Shampoos gleichzeitig (allesamt meine Favoriten).

Rausch Huflattich-Shampoo: ein Kompromiss

Eine Zeitlang war ich mit dem Rausch Huflattich-Shampoo relativ zufrieden, würde es aber als Kompromiss bezeichnen: Die Ergiebigkeit des Shampoos ist einfach unschlagbar – mit einer Flasche (Kostenpunkt ca. 13 Euro/200 ml) kam ich ewig aus. Den Juckreiz hatte ich damit besser als Griff als mit anderen Shampoos, allerdings wurden die Haare von dem Shampoo ziemlich trocken.

Und hier meine Favoriten – in genau dieser Reihenfolge: 

Balea Kopfhaut Control Shampoo

Für wenig Geld (1,65 Euro/250 m) bekommt man hier ein silikonfreies Shampoo, das mich in seiner Wirkung wirklich überrascht hat. Ich bin eher durch Zufall auf dieses Shampoo gestoßen und dachte, für diesen Preis ist es einen Versuch wert. Und es ist mehr als das! Das Kopfhaut Control Shampoo hat eine weiße, sehr cremige, eher dickflüssige Konsistenz und erinnert eher an eine Bodylotion:

Den Geruch würde ich als undefinierbar-neutral, jedenfalls unaufdringlich, bezeichnen. Ich finde das Shampoo sehr ergiebig. Es schäumt sehr gut. Mit diesem Shampoo hat sich mein Juckreiz schon nach wenigen Haarwäschen wirklich deutlich reduziert. Meine Haare lassen sich nach dem Waschen gut kämmen, sie glänzen einigermaßen und das Shampoo trocknet weder aus, noch fetten die Haare schneller nach. Insgesamt für mich ein absolut empfehlenswertes Produkt, das leider in Österreich aus dem Sortiment genommen wurde.

Aubrey Organics GPB Shampoo

In verschiedenen Foren wurde die Marke Aubrey Organics immer wieder empfohlen. Es handelt sich dabei um zertifizierte, tierversuchsfreie Naturkosmetik. Es liegt preislich eher im oberen Bereich (ca. 15 Euro/325 ml) und hat einen etwas eigenwilligen Dosier-Verschluss:

Die Konsistenz des Glanz-Protein-Balance-Shampoos ist relativ dünnflüssig, man muss es gut schütteln, sonst bröckelt es etwas. Es ist bräunlich und riecht relativ intensiv nach Kräutern. Die Ergiebigkeit finde ich okay. Bei diesem Shampoo benötige ich immer zwei Wäschen, da es beim ersten Mal fast gar nicht schäumt und man das Gefühl hat, das Shampoo selbst bei kurzen Haaren hätte noch nicht das gesamte Haar erreicht. Beim zweiten Durchgang schäumt es dann allerdings sehr gut. Insofern brauche ich vom GPB allerdings doppelt so viel wie z. B. vom Balea Shampoo. Als störend empfinde ich, dass die Haare beim Waschen relativ verfilzen. Dafür fühlen sie sich nach dem Auswaschen wirklich sauber an (wer den Quietsche-Effekt mag – hier gibt es ihn). Insofern lässt die Kämmbarkeit zu wünschen übrig. Es verleiht meinen Haaren einen schönen Glanz, trocknet mit der Zeit allerdings etwas aus. Hinsichtlich Juckreiz: Dieses Shampoo habe ich, bevor ich das Balea entdeckt habe, regelmäßig verwendet, weil es mir recht gut geholfen hat. Aufgrund der schlechten Kämmbarkeit und des hohen Preises rangiert es aber mittlerweile hinter Balea. Und Achtung, aufgepasst: Es gibt aktuell im Handel zwei annähernd gleich aussehende GPB Shampoos, die eine unterschiedliche Rezeptur aufweisen! Ich habe mal aus Versehen das falsche erwischt, das war nicht so umwerfend.

Benecos Aloe Vera Shampoo

Durch Zufall bin ich auf das vegane, zertifizierte Shampoo der Naturkosmetik-Marke Benecos gestoßen. Um knapp 4 Euro bekommt man 200 ml sehr zitronig riechendes, flüssiges, bräunliches Shampoo:

An diesem Shampoo gefällt mir, das es sehr gut schäumt und reinigt, relativ ergiebig ist und einen schönen Glanz verleiht. Gegen den Juckreiz hat es nicht so gut gewirkt wie die beiden anderen Shampoos, aber preislich und hinsichtlich der Inhaltsstoffe ist es eine brauchbare Alternative.

Zwar, kein Shampoo, aber auch noch empfehlenswert finde ich das beruhigende Kopfhaut-Serum von Eucerin aus der Dermo Capillaire Serie. Es ist zwar nicht ganz billig (in der Apotheke kostet es knapp 16 Euro/100 ml), dafür kommt ich damit wirklich sehr sehr lange aus. Wenn meine Kopfhaut trotzdem einmal juckt (was meistens abends vorkommt), träufle ich es direkt auf die Kopfhaut und massiere es leicht ein. Das beruhigt meine Kopfhaut sofort.

Fazit: Ich kann alle hier vorgestellten Produkte guten Gewissens empfehlen. Welche Wunderwaffen gegen juckende Kopfhaut habt ihr noch auf Lager?

 

Yves Rocher Sensitive Vegetal Anti-Rötungen – mehr Flop als Top

Ich habe sensible Mischhaut, die im Sommer relativ fettig, im Winter aber sehr trocken wird. Nachdem ich mir mit Naturkosmetik über zwei Jahre eine überpflegte Haut angerichtet habe, stieg ich im September letzten Jahres auf Anraten von Hautarzt und Kosmetikerin wieder auf Clinique um – und schwuppdiwupp, meine Haut war binnen weniger Tage wieder in Balance. Das Dramatically Different Moisture Gel ist für den Sommer perfekt, im Winter verwende ich die etwas reichhaltigere Lotion+. Beide Cremen vertrage ich wirklich super – allerdings sind zahlreiche Inhaltsstoffe drin, die nicht gerade berauschend sind (wenn man Codecheck glaubt). Deshalb habe ich mich ein bisschen nach einer Alternative umgesehen – und wurde wieder eines Besseren belehrt …

Auf mehreren Blogs wurde die Yves Rocher Sensitive Vegetal Serie in den höchsten Tönen gelobt, weshalb ich neugierig geworden bin. Die Anti-Rötungen Creme mit LSF hat laut Codecheck sehr gute Inhaltsstoffe. Da Yves Rocher keine Kooperationen mit kleinen Blogs eingeht, habe ich mir die Anti-Rötungen-Creme der Serie gekauft und kann somit auch völlig unabhängig und ohne Verpflichtungen über meine Erfahrungen berichten:

Verpackung, Preis: Die Creme gibt es in einem 50 ml Tiegel, der in einem faltbaren Karton und Plastik verpackt ist. Verpackung und Tiegel finde ich ansprechend. Sie kostet 8,45 Euro, was ich grundsätzlich sehr günstig finde.

Inhaltsstoffe: aquamethylpropanediol,  glycerin,  coco-caprylate/caprate, butyspermum parkii butter,  hydroxyethylacrylate/sodium acryloyldimethyl taurate copolymer,  methyl glucose sesquistearate,  behenyl alcoholphenoxyethanol,  caffeine,  sorbitan isostearate,  polysorbate 60,  sorbic acidrutin,  sigesbeckiaorientalis extract,  palmaria palmata extract,  acacia senegal gum,  sodium hydroxide.

Geruch, Konsistenz: Die Creme ist weißlich und hat eine festere Konsistenz. Sie riecht eigentlich nicht nach besonders viel. Auf dem Handrücken im Geschäft zog sie sehr schnell ein, wirkte fast gel-artig und fettete auch nicht. Im Gesicht habe ich eine ganz andere Erfahrung gemacht – auch klar, denn meine Hände sind deutlich trockener als mein Gesicht. Im Gesicht empfand ich die Creme als eher reichhaltig (an sich nichts Schlechtes) und sie hinterließ ein klebriges Gefühl. Wenn man sie ein paar Minuten einziehen lässt, ist das klebrige Gefühl aber verschwunden.

Anwendung, Wirkung: Ich habe die Creme zwei Mal täglich (morgens, abends) nach der normalen Reinigung verwendet. Laut Hersteller soll die Creme Rötungen mildern und für sensible Haut geeignet sein. Schon bei der ersten Anwendung fiel mir auf, dass meine Rötungen v. a. im Wangenbereich (ich habe keine Couperose!) statt weniger eher mehr wurden. Da ich die Creme als Make Up Unterlage verwendet habe, brauchte ich deutlich mehr von meinem MAC Studio Fix Fluid als sonst, um die ganzen Rötungen zu kaschieren. Als Unterlage funktioniert sie einigermaßen, sie creast bei mir im Wangenbereich minimal (liegt aber eher daran, dass ich aufgrund der Rötungen so viel Make up schichten musste). Obwohl mir die Creme aufs Erste recht reichhaltig erschien, hatte ich untertags das Gefühl, dass sie mir nicht genug Feuchtigkeit spendete und eher austrocknete (besonders um die Nasenflügel). Nach fünf Tagen Testen habe ich die Creme schließlich entsorgt – mein Gesicht war nicht nur ein Konglomerat an dazugekommenen Rötungen, sondern regelrecht überzogen mit Pickeln und Unterlagerungen, selbst auf den Wangen, wo ich gar nicht anfällig bin.

Fazit: Nach zwei weiteren Tagen Spezial-Treatment (Lavera Peeling, Origins Out of Trouble Maske und nur noch Clinique DDML+) sah meine Haut wieder normal aus. Ich verstehe den Blogger-Hype um diese Creme überhaupt nicht. Für meine sensible Mischhaut ist sie überhaupt nicht geeignet. Leider gibt es bei Yves Rocher von dieser Creme keine Tester (so wie man sie bei hochpreisigeren Produkten überall bekommt). Yves Rocher beruft sich zwar darauf, dass man die Produkte „vor Ort“ testen könne, aber erstens gehe ich nie ohne Creme bzw. Make up ins Geschäft und zweitens verstehe ich unter „Testen“ mehr als nur einmalig kurz auf dem Handrücken oder Hals ausprobieren … Und weil Yves Rocher aktuell gerade so auf Öko (Stichwort Öko-Verpackung – siehe auch meinen Beitrag zum Hydra Vegetal Waschgel) und Nachhaltigkeit macht: Gäbe es Tester von dem Produkt, hätte ich die Creme nicht als Fullsize gekauft und sie praktisch noch voll im Müll entsorgen müssen. DAS finde ich nämlich überhaupt nicht nachhaltig.

Rama Bratprofi

Neulich gab es von Rama eine Testaktion, bei der ich ausgewählt wurde. Im Testpaket enthalten waren drei 0,5 Liter Flaschen „Rama Bratprofi“ aus dem Hause Unilever – zwei zum Weitergeben und eine zum selber Testen. Hier könnt ihr nachlesen, was ich von dem Produkt halte:

Herstellerversprechen: „Bratprofi – vereint das Gute von Raps-, Leinsamen- und Sonnenblumenöl mit dem Besten von Rama. Für leckere Bratresultate – jeden Tag. Unsere drei hochwertigen Pflanzenöle sind natürlich reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren (Omega 3 & 6).“ Das Bratöl kann zum Braten, Dünsten, Marinieren und Schmoren (allerdings nicht zum Frittieren) verwendet werden, ist laut Hersteller Unilever hoch erhitzbar und gibt kaum Spritzer.

Zutaten: 55 % Sonnenblumenöl, 39 % Rapsöl, 3 % Leinsamenöl, 2 % Rapsöl ganz gehärtet, Speisesalz, Emulgator (Lecithin mit Soja), natürliches Aroma (mit Milch), Vitamine (A, D), Farbstoff (Carotine)

Dass der Hersteller hier mit Leinsamenöl wirbt, das genau zu 3 % drin enthalten ist, kommt mir doch etwas übertrieben vor. Das Produkt besteht hauptsächlich aus (deutlich günstigerem) Sonnenblumen- und Rapsöl.

Nährwert: 813 kcal pro 100 ml

Preis: 1,99 Euro für 500 ml

Konsistenz: Bratprofi hat eine gelblich-trübe Farbe und ist deutlich dickflüssiger als normales Öl, selbst wenn man die Flasche vor Gebrauch schüttelt, wie es empfohlen wird. Auf der Flasche drauf ist ein schön goldfarbener Tropfen abgebildet – stimmt dann mit dem Inhalt farblich und von der Konsistenz nicht ganz überein.

Geschmack, Anwendung: Ich habe das Öl für praktisch alles, was ich anbrate oder dünste, also Fleisch, Fisch, Gemüse, verwendet. Mittlerweile ist meine Flasche schon fast aufgebraucht. Normalerweise verwende ich dafür entweder Rapsöl oder eine andere Pflanzencreme (auch von Rama). Im Vergleich dazu fällt auf:

  • Bratprofi braucht länger, um richtig heiß zu werden, selbst länger als normales Öl.
  • Die Speisen schmecken etwas weniger intensiv als bei Zubereitung z. B. mit Rama Culinesse, weil fast ausschließlich Pflanzenöl drin ist.
  • Ich habe von dem Produkt mehr gebraucht als wenn ich Rama Culinesse verwendet hätte (Anbrenn-Gefahr trotz Teflon-Pfanne bzw. vielleicht auch instinktiv, weil ich mit Öl großzügiger umgehe als mit Butter)
  • Bratprofi spritzt weniger als normales Öl, allerdings deutlich mehr als z. B. Rama Culinesse oder Butter.

Fazit: Wer eine Alternative zu normalem Öl oder zu Butter sucht, dem kann ich Rama Bratprofi empfehlen. Zu beachten ist allerdings eine verlängerte Erhitz-Zeit. Das Produkt ist, wenn man sich die Inhaltsstoffe ansieht, mit 1,99 Euro nicht gerade billig. Um diesen Preis bekommt man auch reines Sonnenblumen- oder Rapsöl, und das ohne Emulgator, ohne natürliches Aroma (mit Milch bzw. Soja – Achtung, Allergiker!), ohne Farbstoffe.

Hydra Vegetal Erfrischendes Reinigungsgel (Yves Rocher) vs. Basis Sensitiv Waschgel (Lavera)

Das Basis Sensitiv Waschgel von Lavera habe ich schon seit längerer Zeit in Verwendung. Bei meinem letzten Besuch bei Yves Rocher hat mich eine türkise Tube Reinigungsgel – Serie Hydra Vegetal für normale und Mischhaut – angelacht, die ich zum Vergleich mitgenommen habe. Das Produkt ist neuerdings in einer Öko-Tube erhältlich. Dazu weiter unten mehr.

Da ich beide Produkte selber gekauft und nicht kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt bekommen habe, kann ich hier meine ganz subjektiven, ehrlichen Eindrücke zu den beiden Produkten widergeben:

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Basis Sensitiv Waschgel von Lavera

Dieses Waschgel mag ich wie gesagt sehr gerne, da ich es bei meiner empfindlichen, zu Rötungen neigenden Mischhaut, die im Winter ganz schön trocken werden kann, sehr gut vertrage. Die Reinigungswirkung finde ich auch tiptop.

Preis: Für 4,95 Euro bekommt man 125 ml, die bei mir bei täglich zweimaliger Anwendung etwa 6 Monate reichen.

Optik: Optisch finde ich die Tube (weiß mit türkis) nicht umwerfend, aber auf den Inhalt kommt es an.

Inhaltsstoffe: Die Inhaltsstoffe können bei Codecheck eingesehen werden. Sie sind durchwegs unbedenklich. Das Gel kommt ohne Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe aus. Stimmt für mich allerdings nicht ganz, Parfum ist sehr wohl drin enthalten. Bio-Melisse und Bio-Malve beleben und erfrischen und sollen für ein klares Hautbild sorgen. Der Alkohol-Anteil drin trocknet zwar ein bisschen aus, wenn man sich danach nicht eincremt, aber insgesamt finde ich dieses Waschgel sehr gut verträglich. Es ist auch Natrue-zertifiziert.

Konsistenz, Geruch, Anwendung: Es hat eine durchsichtige, etwas festere, gel-artige Konsistenz und lässt sich sehr gut aus der Tube dosieren (im Gegensatz zu dem von Yves Rocher!). Man braucht eigentlich recht wenig von dem Produkt. Bei mir schäumt es eigentlich recht gut. Den Geruch kann ich schwer beschreiben, irgendwie nach Kräutern, aber nicht aufdringlich, sehr dezent.

Hydra Vegetal Erfrischendes Reinigungsgel (Yves Rocher)

Und trotzdem wollte ich das Waschgel von Yves Rocher probieren, weil man halt doch gern mal ein bisschen abwechselt (wobei ich immer wieder merke, dass man bei bewährten Produkten bleiben sollte …). Da es von der Sensitive-Serie kein eigenes Waschgel gibt, hat man mir die Hydra Vegetal Serie (eigentlich für Mischhaut) empfohlen.

Preis: 125 ml bekommt man hier für 4,45 Euro (mal ganz ehrlich: Wer kauft bei Yves Rocher jemals etwas zum „normalen“ Preis?!).

Optik: Das Waschgel bekommt man in einer fast durchsichtigen, leicht türkisfarbenen Tube mit einer auffallend kleinen Öffnung – und die hat es auch in sich. Die Verpackung ist offenbar ein Beitrag zum Sparen von Plastik, wobei ich vorweg gleich sagen muss: DAS hätte sich Yves Rocher wirklich sparen können. Die Tube ist im Größenvergleich mit Lavera jedenfalls deutlich kleiner – bei (hoffentlich wirklich) gleichem Inhalt:

Inhaltsstoffe: Die wurden mit der neuen Plastik-Verpackung auch überarbeitet und sind jetzt deutlich unbedenklicher als vorher. Laut Codecheck sind aber immer noch ein paar Stoffe enthalten, die als „bedenklich“ eingestuft werden. Eine Zertifizierung wie bei Lavera gibt es nicht, es sind jedoch 93 % der Inhaltsstoffe pflanzlichen Ursprungs (was aber nicht zwangsläufig „bio“ heißt). Dass laut Hersteller mit „keine Parabene“ geworben wird, halte ich für einen überflüssigen Hinweis – Parabene sind in der EU schon längst verboten.

Konsistenz, Geruch, Anwendung: Das Gel ist deutlich flüssiger als das von Lavera. Es ist nicht so klar, sondern etwas trüber und riecht auch viel intensiver (nicht schlecht für meinen Geschmack). Es lässt sich ebenfalls gut verteilen, schäumt deutlich weniger und fühlt sich etwas cremiger auf der Haut an. Die Reinigungswirkung finde ich gut. Auch hier ist danach eincremen angesagt, da es sonst austrocknet. Allerdings gibt es für mich einen großen Kritikpunkt, und der heißt Öko-Verpackung: Die Tube lässt sich schwer öffnen. Da der Verschluss deutlich schmaler und kleiner ist, passiert es immer, dass man irgendwo auch die Tube quetscht (irgendwo muss ich die Tube ja auch festhalten). Dadurch wird eine Dosierung praktisch unmöglich und man quetscht sich, gerade wenn die Tube noch recht voll ist, viel zu viel von dem Produkt heraus. Auch beim Verschließen drückt man wieder zwangsläufig auf die Tube. Durch diese unnötige Verschwendung habe ich einen so großen Verbrauch von dem Gel, dass es wohl maximal zwei Monate reichen wird (siehe Lavera: 6 Monate!!).

Fazit: Bei Waschgele finde ich brauchbar. Dass Yves Rocher die INCI-Liste nicht auf der Homepage auflistet und das Kundenservice auf derartige Anfragen nicht besonders flink reagiert, finde ich schade. Hinsichtlich Inhaltsstoffe, Dosierung, Verpackung (ja, die Eco Tube nervt!), Geruch und Preis-Leistungs-Verhältnis ist für mich das Lavera-Waschgel allerdings ganz klarer Sieger.

Und noch ein Nachtrag: Ich habe das Yves Rocher Waschgel in eine leere Seifenspender-Flasche umgefüllt und stelle fest, dass man nur ganz ganz wenig braucht (deutlich weniger als vom Lavera Waschgel!). Es schäumt sehr gut und reinigt auch ordentlich. Ist zwar nicht im Sinne des Erfinders, dass man aus der Öko-Tube umfüllen muss, aber auf diese Weise lässt sich das Waschgel enorm sparsam anwenden. Da es jetzt deutlich ergiebiger ist, kann ich mir durchaus vorstellen, es wieder nachzukaufen.

Denttabs – liebe deine Zähne??

Immer wieder mal habe ich von Zahnputztabletten gehört und gelesen, die angeblich die reinste Wunderwaffe gegen empfindliche Zahnhälse, Karies etc. sein sollen. Nachdem ich für gewöhnlich sehr empfindliche Zähne samt sich langsam frei schälenden Zahnhälsen habe, habe ich mir die Denttabs Stevia-Mint mit Fluorid bei http://www.ecco-verde.at bestellt. Doch meine großen Erwartungen an das angebliche Superprodukt wurden leider nicht erfüllt.

Inhaltsstoffe: Microcrystalline Cellulose, Sodium Bicarbonate, Silica, Sodium Lauroyl Glutamate, Magnesium Stearate, Aroma, Menthol, Xanthan Gum, Stevioside, Citric Acid, Sodium Fluoride, Eugenol.

Das Produkt ist nach BDIH Standard zertifiziert.

Preis: 125 Tabletten kosten bei ecco-verde 5,99 Euro. Die Tabletten sind nach dem Öffnen 12 Monate haltbar.

Herstellerversprechen: „Perfekt für empfindliche Zähne und Zahnhälse. Denttabs haben eine deutlich bessere und intensivere Fluoridwirkung, die Zähne und auch empfindlichen Zahnhälse härten, remineralisieren und sogar reparieren kann.“ Weiters behauptet der Hersteller: „Natürlich glänzende, schöne und ultraglatte Zähne. Durch den hohen Anteil an Zellulose putzen und polieren Denttabs Deine Zähne nach einem Prinzip aus der Natur. Karies-Bakterien und Beläge finden praktisch keine Angriffsfläche mehr.“

Soweit, so gut – oder besser: so schlecht. Die Tabletten haben ungefähr die Größe und das Aussehen von Schüßler Salzen. Wenn man die Dose öffnet, stößt einem ein beißender Minze-Geruch entgegen, was ich schon mal wenig erfreulich finde. Zur Anwendung: Die Tablette wird zerkaut, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Daran bin ich kläglich gescheitert, da die Tabletten wirklich bockhart sind und es lange dauert, bis man sie halbwegs zerkleinert hat. Es entsteht lediglich ein bröseliger Brei, auch wenn man minutenlang kaut – von einer cremigen Konsistenz weit entfernt! Als angenehm würde ich das jedenfalls nicht bezeichnen. Der Hersteller empfiehlt zum Putzen eine eigene, ultraweiche Zahnbürste (Kostenpunkt 2,59 Euro). Ich habe eine normale supersofte Zahnbürste verwendet. Anschließend wird das Gemisch ausgespuckt und ausgespült.

Fazit: Schon nach wenigen Tagen Denttabs-Putzerei hat die Schmerzempfindlichkeit meiner Zähne deutlich zu- statt abgenommen. Temperaturunterschiede haben enorme Schmerzen ausgelöst (es reicht dazu schon ein Glas kühleres Wasser). Die Zähne fühlen sich zwar in der Tat glatter und sauberer an, aber die Abrasivität dieser Tabletten ist für meine Zähne definitiv zu hoch. Interessanterweise findet man im Netz auch keine Angaben dazu. Schon wenige Tagen Putzen mit meiner gewohnten Zahnpasta (Dontodent Sensitive) haben meine schmerzempfindlichen Zähne wieder auf ihr gewohntes Level zurückgebracht. Die Denttabs sind für mich keine Alternative und nichts, was ich guten Gewissens weiterempfehlen würde: viel zu aggressiv, mühsam (langes Zerkauen, unangenehmes Gefühl), teuer (Zum Vergleich: Mit meiner DM-Zahnpasta um nicht mal einen Euro putze ich locker zwei, drei Monate. Die Tabletten kosten für denselben Zeitraum mindestens das Sechs- bis Siebenfache.)

 

 

 

Weleda Granatapfelserie

Unlängst überraschte mich der Naturkosmetik-Hersteller Weleda mit einem liebevoll verpackten Proben-Päckchen aus der Granatapfelserie. In dem Organza-Säckchen enthalten waren: Straffendes Serum (7 ml), Straffende Tagespflege (7 ml), Regenerierendes Öl (10 ml), Regenerierende Pflegelotion (20 ml), Schönheitsdusche (20 ml). Die Granatapfel-Serie ist für anspruchsvolle Haut gedacht. Die Wirkstoffe sollen eine straffende, glättende Funktion haben und sind dementsprechend in die Rubrik „Anti-Age“ einzuordnen. Bei den Produkten handelt es sich durchgängig um zertifizierte Naturkosmetik. Eine vollständige INCI-Liste der einzelnen Produkte lässt sich unter www.weleda.at einsehen.

Hier könnt ihr nachlesen, wie mir die einzelnen Produkte gefallen haben:

Regenerierende Pflegelotion:

Die Creme kostet als Fullsize bei DM Österreich 17,95 Euro (200 ml). Sie ist von der Konsistenz her eher dünner, weiß und schön cremig. Der Geruch ist – wie alle Produkte dieser Serie – herb-fruchtig. Verteilen lässt sie sich leicht und sie zieht auch recht schnell ein. Insgesamt ist die Bodylotion relativ reichhaltig und für empfindliche und trockene bis sehr trockene Haut gut geeignet. Die Haut fühlte sich den ganzen Tag samtweich und geschmeidig an, auch habe ich sie gut vertragen. Die Pflegewirkung hat mir sehr gut gefallen, allerdings haut mich der Geruch nicht so vom Hocker (betrifft alle Produkte dieser Serie) – ich mag es lieber frisch und spritzig, so wie z. B. die Citrus-Serie von Weleda. Diese Serie erinnert mich sehr an typische Cremen für ältere Damen, zwar fruchtig, aber herb und intensiv. Wer das mag, wird mit dieser Lotion aber eine Freude haben! Müsste ich Sterne vergeben, wären es 4/5.

Straffende Tagespflege:

Die Tagespflege kostet regulär bei DM Österreich 19,95 Euro für 30 ml. Konsistenz und Geruch erinnern mich an die Bodylotion. Dieses Produkt hat mich aus der ganzen Serie am wenigsten überzeugt, weil es – vom Geruch abgesehen – für meine Mischhaut einfach viel zu reichhaltig ist. Die Creme lässt sich zwar gut verteilen, hinterlässt auf meiner Haut aber einen leicht klebrigen Film, über den ich auch kein Make up mehr haltbar auftragen kann, ohne dass es ganz hässlich creast. Wer aber ohne Make up auskommt, für den ist diese Creme sicherlich ein sehr gut pflegendes Anti-Age-Produkt. Hier würde ich 2 von 5 Sternen vergeben.

Regenerations-Öl:

100 ml kosten hier 17,95 Euro. Das Öl soll die Zellerneuerung anregen und die Haut elastischer und fester machen. Enthalten sind in dem Öl auch Sandelholz und Davana. Der Geruch des Öls ist sehr herb (auch wieder nicht so meins). Ich habe es als Körper-Öl verwendet, da es enorm reichhaltig ist. Ich würde es wirklich nur bei sehr reifer Haut im Gesicht anwenden. Als Körperöl hat mir die Pflegewirkung aber sehr gut gefallen. Man muss zwar etwas warten, bis es eingezogen ist, aber die Haut wird samtweich. 4 von 5 Sternen, auch wieder wegen des gewöhnungsbedürftigen Geruchs.

Straffendes Serum:

Mit 24,90 Euro für 30 ml bekommt man ein schönes Serum, das ergiebig ist und sich gut verteilen lässt. Es ist von der Farbe her leicht milchig und riecht nicht ganz so herb wie die restlichen Produkte. Ich habe es für Hals und Dekolletee verwendet, wo es vor allem durch eine lang anhaltende Pflegewirkung gesorgt hat (auch abends fühlte sich alles noch gepflegt und nicht ausgetrocknet wie bei manch anderen Produkten an). Der Duft gefällt mir besser als bei den anderen Produkten, auch fruchtig, aber nicht ganz so herb. Das Serum klebt nicht (wie so manch andere) und hat mir insgesamt am besten gefallen. Hier würde ich 5 von 5 Sternen vergeben.

Schönheitsdusche:

Die große Tube mit 200 ml kommt auf 7,95 Euro im österreichischen DM. Man bekommt dafür ein schön cremiges Duschgel, das wieder etwas herber riecht, aber die Haut schön pflegt und nicht austrocknet. Der Geruch ist nicht so lang anhaltend herb wie bei den anderen Produkten. Ich persönlich komme in der Früh trotzdem eher mit einem frisch-spritzigen Zitrus-Duft in die Gänge, aber das ist Geschmacksache – deshalb 4 von 5 Sternen.

Fazit: Weleda bietet eine sehr gute Qualität, liegt preislich für Drogeriemärkte im oberen Preissegment. Die Granatapfel-Serie kann ich für reife Haut empfehlen. Für Mischhaut oder normale Haut dürfte sie aber zu reichhaltig sein. Mir gefällt, dass Weleda auf der Homepage die Inhaltsstoffe offen legt (da könnten sich konventionelle Anbieter bzw. „Pseudo-Naturkosmetik“-Anbieter wie Yves Rocher durchaus was abschauen!) und insgesamt durch einen zuvorkommenden, kompetenten Kundenservice punktet. Und weil bei mir nicht nur das Produkt als solches zählt, sondern ein kompetentes, seriöses Kundenservice sowie eine Transparenz der Inhaltsstoffe meine Kaufentscheidung mindestens genauso beeinflussen, kann ich mir durchaus vorstellen, in Zukunft noch mehr Produkte von Weleda zu kaufen (nur dann eben aus einer Serie, die besser zu meinen Hautbedürfnissen passt).

 

 

 

Hinter den Vorhang: Zalando und die Retourenquote

Bestellen nur noch gegen Vorauskasse?

Als langjährige Stammkundin bei Zalando irritiert es, wenn man plötzlich aus einer (potenziellen) Vielzahl an Bezahlmöglichkeiten nur noch gegen Vorauskasse bestellen kann. Wegen der Preise habe ich eigentlich nicht bei Zalando eingekauft, die sind bei Zalando nicht günstiger als anderswo, und Rabattgutscheine sind dort auch Mangelware. Für Zalando sprachen – abgesehen von der großen Auswahl an Marken – (bislang) die kostenlose Lieferung und die Möglichkeit, auf Rechnung zu bezahlen.

Und plötzlich steht nur noch „Vorauskasse“ zur Disposition, obwohl immer alle Rechnungen pünktlichst beglichen wurden. Nicht einmal die Kreditkarte kann mehr gewählt werden. Die Nachfrage bei Zalando ergab nur schwammige Formulierungen: Man habe keinen Zugriff auf die Bezahlmöglichkeiten. Diese würden nach einem komplexen System berechnet und können händisch nicht verändert werden. Aber schon beim nächsten Einkauf könne es sein, dass wieder die Rechnung zur Auswahl stehe…

Kurzum, nach etwas Recherche im Netz entsteht folgender Eindruck: Zalando möchte keine Kunden, die häufiger mal etwas zurückschicken. Warum sonst konnte ich jahrelang auf Rechnung bestellen und jetzt plötzlich obliegt es der Willkür eines komplexen Computersystems, wann man welche Zahlart angeboten bekommt?

Dabei müsste einem Versandhändler eigentlich einleuchten, dass ein Kunde daheim die Ware begutachten möchte (was er im Geschäft ja auch macht): Wie fühlt sich das Material an, passt der Schnitt, wie lässt sich die Farbe kombinieren, wie sieht es mit der Qualität aus? All das lässt sich (für mich zumindest) anhand weniger Fotos und oft sehr knapper Beschreibungen beim Online Shopping nicht ausreichend nachvollziehen. Noch dazu leben wir in einer Zeit der Obsoleszenz, wo T-Shirts schon nach wenigen Wäschen immer an denselben Stellen Löcher bekommen (selbst wenn man gar keinen Gürtel trägt!!), wo das Material an sich immer dünner wird, wo Nähte billigst vernäht werden und dementsprechend schlampig aussehen. Und das nicht nur bei Billig-Anbietern, sondern auch bei teurer Markenware. Da möchte ich jedenfalls vorab prüfen, ob mir die Qualität das Geld wert ist, das ich ja auch gerne bezahle – wenn eben alles passt.

Jetzt mag man einwerfen, dass die Bezahlung auf Rechnung ein besonders Service des Händlers ist. Stimmt, aber zumindest die Bezahlung mit Kreditkarte ist heutzutage bei Online Shopping Standard und überall möglich.

Die Quintessenz: Ich habe mein Zalando Kundenkonto gelöscht. Es gibt genug andere Anbieter, die dieselbe (oft sogar bessere) Auswahl und deutlich günstigere Preise bzw. mehr Rabattaktionen haben.

Die Lösung bei verklumpter Mascara

Meine mittlerweile heiß geliebte Chanel Dimensions Mascara klumpte nach zwei Monaten etwas. Für eine 32-Euro-Mascara war es mir dann doch zu schade, sie deshalb zu entsorgen. Mit diesem ganz einfachen Trick habe ich wieder eine klumpenfreie Wimperntusche:

Bürstchen sorgfältig unter warmen Wasser säubern, bis es keine Farbe mehr abgibt. Dann an der Luft trocknen lassen – und fertig ist die Mascara ohne Fliegenbein-Effekt! Ob das Bürstchen jetzt auch eine etwas weniger konzentrierte Bakterienschleuder ist, kann ich freilich nicht sagen, aber immerhin kann ich die Wimperntusche jetzt doch noch etwas länger verwenden.